Startplatzstrafe für Ferrari-Star

Neuer Motor: Leclerc muss in Sotschi von hinten starten

Charles Leclerc geht in Sotschi mit neuem Motor an den Start.
Charles Leclerc geht in Sotschi mit neuem Motor an den Start.
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23. September 2021 - 9:21 Uhr

Drei Motorenwechsel erlaubt

Für Charles Leclerc wird der Große Preis von Russland zur Mission impossible. Wegen eines Motorenwechsels muss der Ferrari-Pilot beim Rennen in Sotschi vom Ende des Feldes starten. Laut Reglement sind nur drei Wechsel des Aggregats zulässig, beim Monegassen ist es der vierte neue Motor in der laufenden Saison.

„Erfahrung fürs 2022er-Projekt sammeln“

Bei der Scuderia verspricht man sich von der Powerunit viel, unter anderem soll der Fahrer damit 10 PS mehr zur Verfügung haben. Für die langen Geraden auf dem Kurs an der Schwarzmeerküste sicherlich ein Vorteil. Mit dem Wechsel wolle Ferrari auch "Erfahrung fürs 2022er-Projekt sammeln", teilte der Rennstall mit. Man wollte die Ausbaustufe "so früh wie möglich" zünden, um möglichst lang Gelegenheit zu haben, die Powerunit im Hinblick auf die nächste Saison zu testen.

Neben Leclerc geht auch WM-Spitzenreiter Max Verstappen mit einer Startplatzstrafe ins Rennen. Wegen des Unfalls in Monza muss der Niederländer in der Startaufstellung drei Plätze nach hinten rücken. Gut möglich, dass Red Bull die Gelegenheit ergreift, auch bei Verstappen den vierten Motor einzubauen. (tme)