Neue Corona-Verordnung in Hamburg

Senat erlaubt Treffen zu zehnt und private Feiern mit Test

In Hamburg gibt es jetzt eine neue Corona-Verordnung.
In Hamburg gibt es jetzt eine neue Corona-Verordnung.
© imago images/Hanno Bode, BODE via www.imago-images.de, www.imago-images.de

22. Juni 2021 - 10:44 Uhr

Mehr Kontakte erlaubt

Das Coronavirus breitet sich in Hamburg nur noch langsam aus - der Senat erlaubt den Bürgern wieder mehr Kontakte. Es müssen aber weiter viele Regeln beachtet werden. Hochzeitsgäste brauchen einen negativen Test und ein Lied darf in der Kirche nur mit Maske gesungen werden.

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Diese Lockerungen treten in Kraft

Seit zwei Wochen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg unter 20. Der Senat hat darum die Corona-Beschränkungen weiter gelockert. Folgende Lockerungen traten am Dienstag um Mitternacht in Kraft:

Private Treffen:

Erstmals seit einem halben Jahr dürfen sich in Hamburg wieder bis zu zehn Menschen privat in Innenräumen treffen. Bislang waren maximal fünf Personen erlaubt. Genesene und Geimpfte sowie Kinder werden dabei nicht mitgezählt. Seit Mitte des Monats sind bereits private Treffen von zehn Personen im Freien gestattet. Solche Zusammenkünfte waren seit Anfang Dezember verboten, nur über die Weihnachtsfeiertage hatte der Senat Treffen von zehn Menschen aus vier Haushalten erlaubt.

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Private Feiern und Veranstaltungen:

Möglich sind jetzt auch wieder private Feiern wie Hochzeiten mit mehr als zehn Personen, aber dann gelten die Regeln wie bei Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze. Das heißt nach Angaben des Senats, dass im Freien 250 Menschen zusammen feiern dürfen, in geschlossenen Räumen bis zu 50. Die Teilnehmer in Innenräumen müssen die Mindestabstände einhalten, Masken tragen und sich vorher testen lassen. Für Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen gilt eine Obergrenze von 500 im Freien und 100 in geschlossenen Räumen.

Versammlungen:

Demonstrationszüge mit mehr als 500 Teilnehmern und ortsgebundene Kundgebungen mit mehr als 1000 Menschen im Freien oder 300 Teilnehmern in Innenräumen können im Ausnahmefall genehmigt werden, wenn die Infektionslage es zulässt.

Gastronomie:

In Restaurants und Kneipen dürfen Gäste Getränke und Speisen auch wieder im Stehen konsumieren.

Handel:

Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche können einen Kunden je zehn Quadratmeter reinlassen; bislang war nur ein Kunde je 20 Quadratmeter erlaubt.

Sport:

Kontaktsport im Innenbereich mit bis zu zehn Teilnehmern ist gestattet.

Gottesdienste:

Hier darf wieder gesungen werden, allerdings nur mit medizinischer Maske. Alternativ muss die Gemeinde die Bedingungen für professionelle Chöre einhalten, das heißt Testpflicht, Kontaktnachverfolgung und zweieinhalb Meter Abstand.

Hafen- und Stadtrundfahrten:

Hier entfällt dagegen die Testpflicht - eine medizinische Maske reicht als Schutz aus.

Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag nach Angaben der Gesundheitsbehörde bei 11,0. Am 8. Juni war sie unter den Wert von 20 gefallen.(dpa, nid)

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