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Nach Schüssen in Bremerhaven: Schuldezernent spricht über die nächsten Tage

Nach Schüssen an Bremerhavener Schule

Schuldezernent über die nächsten Tage: "Es wird Gesprächs und Betreuungsangebote geben"

Schuldezernent Michael Frost über die aktuelle Situation in Bremerhaven.
Schuldezernent Michael Frost über die aktuelle Situation in Bremerhaven.
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Nach stundenlangem Ausharren können die Schüler und Lehrkräfte des Lloyd-Gymnasiums in Bremerhaven endlich evakuiert werden. Am Donnerstag Vormittag fallen am Schüsse, eine Frau wird dabei verletzt . Die Polizei kann den Täter kurze Zeit später festnehmen. Eigentlich waren Nachprüfungen des schriftlichen Abiturs für einige Schüler angesetzt, erklärt der Schuldezernent Michael Frost. Die nächsten Tage werde erstmal kein normaler Schulbetrieb stattfinden, erklärt er.

Schuldezernent lobt Polizeiarbeit

Lange harren die Schüler und Lehrkräfte des Gymnasiums in Bremerhaven in der Schule aus. Der mutmaßliche Täter konnte bereits festgenommen werden . Michael Frost ist Schuldezernent von Bremerhaven und er lobt die Arbeit der Beamten: „Die Polizei unterstützt und arbeitet in großartiger Weise, sodass ich bei aller Erschwernis und aller Besorgnis wegen der Situation dankbar dafür bin, sagen zu können, dass hier sehr professionell mit dieser wahnsinnig schwierigen Situation umgegangen wurde.“

Kein Schulunterricht am Freitag

In einem Gespräch mit RTL Nord erklärt Frost, dass der Schulbetrieb nicht einfach am Freitag fortgesetzt werde – ganz im Gegenteil: „Wir haben Seelsorger, die unterstützen, sodass für alle, die wollen, auch für Eltern, (...), die Möglichkeit gibt, sich morgen erstmal ganz ausführlich über das Geschehene zu unterhalten und zu verarbeiten.“ Für den Schuldezernenten ist klar, dass es kein normalen Unterricht vor dem Wochenende geben werde: Man müsse schauen, wie es den Schülern und Lehren geht, führt Frost fort. (anr)