24. Mai 2019 - 12:17 Uhr

Sicherheit geht vor, oder?

Eigentlich sollte man meinen, Kinder wären zuhause bei Mama und Papa am sichersten - aber das Gegenteil ist der Fall. Nach Informationen der "Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung" (BZgA) passieren knapp über 80 Prozent der Unfälle mit Babys und Kleinkindern im Alter zwischen ein und zwei Jahren im Haushalt der Eltern. Wir werfen einen Blick auf die größten Gefahrenquellen in der Wohnung - und auf Produkte, die die eigenen vier Wände deutlich sicherer machen.

Das sind die häufigsten Unfallarten bei Kleinkindern

Wo das Leben tobt, lauern auch Gefahren. Wie Kinder zu Schaden kommen, hängt auch von ihrem Alter und ihrer Entwicklung ab. Laut BZgA gibt es typische Verletzungen in bestimmen Entwicklungsphasen:

Kindesalter 0 bis 6 Monate

  • Sturzunfälle (vor allem vom Wickeltisch)
  • Transportunfälle
  • Ersticken

Kindesalter 7 Monate bis 4 Jahre

  • Verschlucken von Gegenständen
  • Vergiftungen oder Verätzungen (beispielsweise durch verschluckte Reinigungsmittel, Medikamente, Lampenöl)
  • Stürze beim Treppensteigen und durch Lauflernhilfen
  • Elektrounfälle
  • Ertrinken

Kindesalter ab 5 Jahre

  • Verkehrsunfälle
  • Unfälle beim Sport und in der Freizeit (beispielsweise Zusammenstöße)

Den Haushalt kindersicher machen - mit diesen Produkten

Komplett vermeiden lassen sich solche Unfälle natürlich nicht, aber es ist auf jeden Fall sinnvoll, den Haushalt kindersicher zu machen - etwa mit diesen Produkten, die wir Ihnen hier vorstellen.

1. Ein zuverlässiges Babyphone

Philips-Babyphone SCD585
Das Philips-Babyphone SCD585 hat bei der Stiftung Warentest zuletzt am besten abgeschnitten.
© Amazon.de/Philips

Was war das für ein Geräusch im Kinderzimmer? Schläft das Baby noch ruhig? Ein Babyphone gehört zur Grundausstattung für Kleinkind-Eltern. Testsieger beim letzten Babyphone-Check der Stiftung Warentest war das Modell Philips Avent SCD585*, das durch die DECT-Technologie eine störungsfreie und abhörsichere Verbindung zwischen Eltern und Kind ermöglicht. Gleichzeitig gilt es noch als strahlungsarm.

2. Tischkantenschutz für die Möbel

Tischkantenschutz für Möbel
Weicher Babykopf trifft auf spitze Kante? Mit speziellen Kantenschützern lässt sich das vermeiden.
© Amazon.de/Almadoo

Wie viele Gegenstände und Möbel mit scharfen Kanten in so einer Wohnung herumstehen, merkt man erst, wenn man ein Baby hat, das gerade laufen lernt. Couchtische, Esstische, TV-Möbel, die Anrichte in der Küche - alles potenziell gefährlich, wenn der Nachwuchs mit dem Köpfchen dagegen stößt. Und das geht schnell, denn die Kleinen sind ja noch nicht besonders sicher auf den Beinen. Was tun? Tischkantenschützer zum Aufkleben besorgen* und die Ecken damit abdecken. Meistens sind die abgerundeten Teile aus Kunststoff. Wenn die Kids etwas größer sind, lässt sich der Kantenschutz rückstandslos vom Möbelstück entfernen.

3. Splitterschutzfolie für Glastüren und tiefe Fenster

Splitterschutz für Glastüren
Ist die Glastür beklebt, fliegen die Splitter nicht durch die Gegend, wenn der Nachwuchs mal einen Unfall hat.
© Amazon.de/Bridgetown

Sind die Kleinen erstmal in der Lage zu laufen, flitzen sie den ganzen Tag lang mit einem Affenzahn durch die Wohnung. Manchmal sind auch Freunde zum Spielen zu Besuch, was die Lage noch unübersichtlicher macht. Wer Glastüren oder tiefe Fenster hat, sollte über eine Splitterschutzfolie nachdenken*. Mit Schnittverletzungen ist nicht zu spaßen.

4. Steckdosensicherungen für die gesamte Wohnung

Steckdosensicherung für Haushalte mit Kindern
Haushaltsunfälle mit Strom lassen sich im besten Fall durch Steckdosensicherungen vermeiden.
© Amazon.de/Beartop

"Finger weg von der Steckdose!" Wenn Eltern für jeden Satz dieser Art fünf Euro bekommen würden, könnten sie wohl in Teilzeit gehen. Aber statt Geld bekommen Eltern eher mit der Zeit Sorgenfalten. Um das zu verhindern, sollten Sie Steckdosensicherungen für Ihre Wohnung* besorgen. Die kosten nicht viel Geld, lassen sich ohne große Mühe auf die Steckdosen schrauben und senken das Risiko für Stromschläge.

5. Treppenschutzgitter gegen Stürze

Treppenschutzgitter sollen Unfälle vermeiden
Schön vorsichtig! Treppenschutzgitter sollen üble Stürze vermeiden.
© Amazon.de/Hauck

Jede Treppe kann für Kleinkinder potenziell zur gefährlichen Falle werden. Eine Soforthilfemaßnahme sind Treppenschutzgitter,* die an einem Ende der Treppe angebracht werden. Eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt.

Und was ist mit der Gefahr von Vergiftungen durch Reinigungsmittel oder andere Schadstoffe? Lagern Sie giftige Flüssigkeiten in den oberen Schränken, damit die Kleinen nicht an sie heran kommen. Außerdem empfehlen Mediziner die BfR-Giftnotruf-App des Bundesinstituts für Risikobewertung. Dank der kostenlosen Smartphone App können Sie mit einem Knopfdruck einen Gift-Experten anrufen, der Ihnen im Notfall die wichtigsten Erste-Hilfe-Fragen beantworten kann. Zeitraubendes Notrufnummern-Suchen ist nicht mehr nötig. Das ist besonders wichtig, weil bei einem Unfall mit giftigen Substanzen jede Sekunde zählt.

*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.