Wie sehen unsere Weihnachtsmärkte dieses Jahr aus?

Mehrheit der Deutschen will 2G-Regel für Weihnachtsmärkte

15. Oktober 2021 - 8:17 Uhr

Kommt 2G statt 3G?

Deutschland diskutiert über eine Verschärfung der Corona-Regeln auch im Freizeitbereich. In vielen Bereichen könnte in Zukunft eine 2G-Regel statt 3G gelten. Eine neue Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL zeigt jetzt: Die Mehrheit der Befragten ist für eine solche Verschärfung – auch auf Weihnachtsmärkten.

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Mehrheit für Verschärfung

58 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass eine solche 2-G-Regel für Weihnachtsmärkte gelten sollte. 39 Prozent lehnen das ab. Wiederum sind es überdurchschnittlich häufig die Ostdeutschen und auch insbesondere die Anhänger der AfD, die die 2-G-Regel für Weihnachtsmärkte ablehnen.

Unklar ist noch, wie genau die Regeln überhaupt umgesetzt und kontrolliert werden sollen. So kritisierte beispielsweise der Niedersächsische Städtetag: "Eine Einzäunung des Marktes mit Zugangskontrollen widerspricht dem Charakter der Weihnachtsmärkte."

Die Stadt Duisburg (NRW) hat bereits angekündigt, auch auf dem von ihr veranstalteten Weihnachtsmarkt die 2G-Regel einzuführen.

Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) hat nach derzeitigem Stand vor, in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. 32 Prozent planen dies nicht, 14 Prozent sind noch unentschlossen. Im vergangenen Jahr fanden wegen Corona quasi keine Weihnachtsmärkte statt.

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Noch größere Zustimmung bei anderen Freizeitangeboten

Für andere Freizeitveranstaltungen spricht sich sogar eine größere Mehrheit für eine Verschärfung der Regeln aus. 61 Prozent sind dafür, dass statt der 3-G-Regel überall im Freizeitbereich die 2-G-Regel eingeführt wird, also der Zutritt zu einer Veranstaltung, einem Restaurant oder einer kulturellen Einrichtung nur noch für Genesene und gegen Corona geimpfte Personen möglich ist.

Jeder dritte Befragte (34 Prozent) allerdings ist gegen eine solche 2-G-Regel. Gegen eine solche Regel sprechen sich überdurchschnittlich häufig die Ostdeutschen und die Befragten mittleren Alters (45 bis 59 Jahre) aus sowie mit großer Mehrheit die AfD-Anhänger.