Ernährung, Sperma und Co. spielen eine Rolle

Mediziner teilt Nachwuchs-Tricks: So wird's angeblich ein Mädchen!

Sie hätten gerne ein Mädchen? Mit diesen Tipps soll's klappen
Sie hätten gerne ein Mädchen? Mit diesen Tipps soll's klappen
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22. Oktober 2021 - 15:41 Uhr

Wissenschaftler Dr. Karl teilt sein Wissen auf Tiktok

Ein Wissenschaftler, der auf Tiktok Millionen Follower begeistert? Ja, den gibt es. Dr. Karl, wie er sich auf der Plattform nennt, teilt auf Tiktok regelmäßig Videos mit seinen Fans, in denen er über Mythen aufklärt oder sonstiges Wissen, dass er in seinen zahlreichen Studiengängen erworben hat, teilt. Jetzt hat Dr. Karl mit einem neuen Thema auf sich aufmerksam gemacht: Er hat (teils etwas skurrile) Tipps für alle, die ein Mädchen zeugen wollen.

In einer Radiosendung teilte er die Tipps mit den Hörern

Dr. Karl Kruszelnicki, wie der Tiktok-Wissenschaftler mit vollem Namen heißt, hat unter anderem Abschlüsse in Medizin und Biomedical-Engineering. Seit geraumer Zeit teilt der Australier sein umfangreiches Wissen mit Tiktok-Nutzern aus aller Welt. Was er jetzt aber in einer Show des Radiosenders Tripple M offenbarte, dürfte die Hörerinnen und Hörer haben aufhorchen lassen.

Dort verriet er die seiner Meinung nach ultimativen Tipps, mit denen die Chance auf weiblichen Nachwuchs um einiges gesteigert werden soll. Neben einer speziellen Diät der Frau, die unter anderem Fisch, Eier und grünes Gemüse beinhaltet, sei auch die Größe des Spermas ausschlaggebend. Aber das soll noch nicht alles sein. Auch der Beruf scheint einen Einfluss auf den künftigen Nachwuchs zu haben. So sollen Kampfpiloten meist Mädchen bekommen und auch Männer, die früh ihre Haare verlieren, haben eine höhere Chance, Mädchen zu zeugen. Das habe jedenfalls eine Studie herausgefunden.

Nur wenige Theorien sind wissenschaftlich fundiert

Ob eine bestimmte Stellung, eine bestimmte Mondphase oder eben der Beruf des Vaters. Theorien rund um die Beeinflussung des Geschlechts gibt es, viele. Was aber wirklich dran ist, das steht bei den meisten Theorien wohl in den Sternen. Denn: Wirklich wissenschaftlich fundiert sind die meisten von ihnen nicht.

Was aber wissenschaftlich bewiesen ist, ist die Tatsache, dass der Zeitpunkt der Zeugung einen Einfluss auf das Geschlecht haben kann. Das sagt auch Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, in einem Interview mit "Welt". Und das liege daran, dass Spermien, die für die Zeugung eines Mädchens verantwortlich sind, also Spermien mit einem X-Chromosom, langsamer sind. Die, die hingegen für einen männlichen Nachwuchs sorgen, Spermien mit einem Y-Chromosom also, sind schneller. Habe man also zu einem Zeitpunkt Sex, der nah am Eisprung liegt, würde die Wahrscheinlichkeit für einen Jungen steigen. Liegt allerdings zwischen dem Sex und dem Eisprung eine längere Zeit, sei die Wahrscheinlichkeit für ein Mädchen größer, da diese Spermien langsamer und langlebiger sind.

Aber ist es nicht eigentlich auch vollkommen egal, ob es nun ein Junge oder ein Mädchen wird? Hauptsache der Nachwuchs ist gesund, oder? (vho)