Deswegen hat er wirklich seinen Manager-Job geschmissen

Markus Krampe: „Wendler treibt seine Tochter sehenden Auges in den Ruin“

05. Januar 2021 - 22:41 Uhr

Ex-Wendler-Manager spricht Klartext

Viel hat sich Sänger Michael Wendler (48) in den letzten Monaten geleistet. Anschuldigungen, Verschwörungstheorien, Unwahrheiten – auch Ex-Manager Markus Krampe fiel dem Wendler-Fiasko zum Opfer. Zuletzt machte der Schlagersänger in seiner Instagram-Story Andeutungen, Krampe könne ein Betrüger sein. Das will der so nicht auf sich sitzen lassen. Im RTL-Interview erklärt Markus Krampe nun, wie er selbst von Michael hinters Licht geführt wurde und was der wahre Grund für das Ende der Zusammenarbeit zwischen den beiden ist. Was das mit Michaels Tochter Adeline (18) zu tun hat, erklärt Markus Krampe im Video.

Was war passiert?

Im Interview mit RTL erklärt Markus Krampe die aktuelle Situation: "Er (Wendler, Anm. d. Red.) unterstellt mir, dass ich Provisionen von seiner Firma Cape Music und von Uncle Sam auch nochmal Provisionen bekommen hab." Michael Wendler wendet sich in seiner Instagram-Story nämlich direkt an die Firma Uncle Sam und schreibt zum Thema Provisionen: "Sollte Herr Krampe mit Ihnen einen zusätzlichen Vertrag in selbiger Sache abgeschlossen haben, so dürfte er sich wegen Betrugs verantworten müssen, da er von der Firma Cape Music zusätzlich 15% Provisionen abgegriffen hat." Das möchte und kann Markus Krampe nicht so stehen lassen. Sein Statement dazu lautet: "Das ist falsch [...] Es ist alles total seriös und vernünftig abgelaufen, der Vertrag ist sauber in allen Bereichen. Die Firma Uncle Sam hat zu einhundert Prozent recht, in allem, was sie sagen."

Im Zuge des geplatzten Vertrags mit der Firma Uncle Sam ist Markus Krampe dann aber noch etwas aufgefallen, das seinen Geduldsfaden hat reißen lassen. "Ich habe festgestellt, dass seine Tochter für alles haftbar gemacht wird. Das hat er mir vorher immer verneint", so Krampe. Dabei sei eine Bedingung für die Zusammenarbeit mit Michael Wendler gewesen, dass seine Tochter Adeline keinen Schaden davontragen würde. Das habe sich Krampe bereits vor über einem Jahr von dem Schlagersänger versichern lassen. Doch Krampe hat mittlerweile herausgefunden, " dass Wendler seine Tochter sehenden Auges in den Ruin treibt." Und dies sei der wahre Grund dafür, dass er seinen Job als Manager hingeschmissen habe.

Inwiefern der Wendler seiner 18-jährigen Tochter das Leben verbauen könnte, erklärt Krampe oben im Video.

In seiner Instagram-Story veröffentlicht Michael Wendler ein Statement der Firma "Uncle Sam" (links) und reagiert darauf mit neuen Vorwürfen.
In seiner Instagram-Story veröffentlicht Michael Wendler ein Statement der Firma "Uncle Sam" (links) und reagiert darauf mit weiteren Vorwürfen.
© Instagram, wendler.michael

Krampe: „Da steckt eine große Krankheit hinter“

Dass Wendler nun so gegen sein Umfeld und mittlerweile auch gegen seinen Ex-Manager stichelt, sieht Krampe in seiner Not begründet: "Ich glaube, dass er auch seine Felle davonschwimmen sieht und einfach gegen jeden schießt, der einem gerade in die Quere kommt."

Krampe weiter: "Ich glaube, jeder hat gemerkt, dass ich mich in der Vergangenheit immer äußerst loyal geäußert hab und versucht habe, nicht draufzuhauen. Weil ich nach wie vor davon ausgehe, dass da eine große Krankheit hintersteckt."

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Warum Michael Wendler noch bei DSDS zu sehen ist:

Michael Wendler wird in den 13 Castingfolgen zu sehen sein, da diese vor seinem Ausstieg bereits abgedreht waren. Seine geäußerten Ansichten zur Pandemie (und RTL) waren uns nicht bekannt und spielten bei der musikalischen und künstlerischen Bewertung der Kandidaten keine Rolle. Allein aus Fairness den Kandidaten gegenüber, die aufgrund seines Juryurteils weitergekommen sind oder nicht, können wir ihn nicht einfach aus der Sendung schneiden. Insofern werden die Zuschauer in den Castingfolgen der kommenden DSDS Staffel die komplette Jury bei der Arbeit erleben, inklusive Michael Wendler! Nach den Castingepisoden spielt Michael Wendler keine Rolle mehr bei DSDS bzw. bei RTL.

Von Michael Wendlers Verschwörungstheorien haben wir uns bereits im Oktober klar distanziert.