Die Vorsitzende Marburger Bund fordert angepasstere Ansprachen beim Thema Impfen

Dr. Susanne Johna über Impfskeptiker: "Manche sind in einer Kommunikationsblase"

20. Juli 2021 - 13:15 Uhr

Impftempo nimmt ab

Sieben Monate nach Beginn der Impfkampagne in Deutschland ist nicht einmal die Hälfte der Deutschen komplett geimpft. Unter den Nichtgeimpften sind aber nicht nur ausgesprochene Gegner, sondern Menschen mit Zweifeln, Ängsten oder auch Überforderte. Susanne Johna vom Marburger Bund fordert für diese Menschen eine angepasste Kommunikation.

Das Interview von RTL-Reporterin Katrin Neumann mit Dr. Susanne Johna, Vorsitzende Marburger Bund, sehen Sie oben im Video.

+++ Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de +++

Johna: "Mit der Impfung zu den Menschen gehen"

Damit sich mehr Menschen für eine Impfung entscheiden, müsse man Informationen und Impfangebote niedrigschwellig, also für jeden verständlich und zugängig, gestalten: "Ich glaube, oft muss man das visualisieren. Wir wissen auch, dass manche Personen in einer, ich sag mal, Kommunikationsblase sind und sich immer nur durch die bestätigen lassen, die die eigenen Sorgen kommunizieren." Außerdem sollen "die Kommunen anfangen, mit der Impfung zu den Menschen zu gehen."

Nur so könne man, laut Susanne Johna, das Impftempo wieder ankurbeln und Menschen vor schweren Krankheistverläufen und Long Covid schützen.

Das sind die aktuellen Coronazahlen für Deutschland

RTL.de empfiehlt

Anzeigen:

TVNOW Doku "Zwischen Hoffnung und Tod - wer hat Schuld am deutschen Impf-Desaster?"

Könnten in Deutschland bereits mehr Menschen geschützt sein? Wer trägt die Schuld am Impf-Desaster? Die Bundesregierung? Die EU? Die Hersteller? Oder die Bundesländer? Die Dokumentation geht den Verantwortlichkeiten auf den Grund. Auf TVNOW: "Zwischen Hoffnung und Tod"

AUDIO NOW Podcast Empfehlung zum Thema Corona

Auch interessant