Magenkrämpfe und Koliken: Der Magen rebelliert

07. März 2018 - 15:34 Uhr

Magenkrämpfe: Es muss nichts Ernstes sein!

Auf einmal sind sie da: an- und abschwellende Magenschmerzen, die bis zum Rücken und zur Brust ausstrahlen. Häufig gesellen sich dazu noch Beklemmungsgefühl, Magendrücken und Appetitlosigkeit. Auch wenn es sich schlimm anfühlt: Dahinter steckt nicht gleich ein Magengeschwür oder einer Magenschleimhautentzündung! Den meisten Magenkrämpfen liegt eine schlichte "Überforderung" der Magenmuskeln zugrunde.

Diese leisten nämlich jeden Tag Schwerstarbeit. Sie durchmischen den Nahrungsbrei mit der Magensäure und befördern ihn zum Magenausgang. Wer den hochsensiblen Magen mit schwerverdaulichem Essen, zuviel Nahrung, Alkohol oder Nikotin belastetet, riskiert, dass dieser gereizt reagiert und sich verkrampft.

Magenkrämpfe: Das hilft!

Ruhe, Wärme (Wärmflasche oder Kirschkernkissen) und Entspannung lassen die meisten Magenkrämpfe ganz schnell verschwinden. Achten Sie in Zukunft noch mehr auf eine verdauungs-freundliche Ernährung. Konkret: viele Ballaststoffe, wenig Zucker, wenig Fett und wenig Weißmehl!

Video: Diese Mittel helfen bei Magenkrämpfen

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Wann muss ich zum Arzt?

Anhaltende Bauchschmerzen mit sehr starken Krämpfen sollten auf jeden Fall umgehend medizinisch abgeklärt werden. Eventuell kann eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, ein Magengeschwür oder ein gereizter Blinddarm dahinter stecken. Auch wenn Sie merken, dass Wärme die Schmerzen verschlimmert, ist ein Arztbesuch angeraten.

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