Steigende Corona-Zahlen

Bundesweiter Lockdown für Ungeimpfte in Österreich

Die hohen Fallzahlen in Österreich haben jetzt Konsequenzen.
Die hohen Fallzahlen in Österreich haben jetzt Konsequenzen.
© dpa, Barbara Gindl, jga lop jai vco

13. November 2021 - 8:28 Uhr

Auch das Auswärtige Amt reagiert auf Fallzahlen

In Österreich steigen die Corona-Fallzahlen stetig. Deshalb soll im Kampf gegen die Corona-Pandemie ein Lockdown für Ungeimpfte eingeführt werden. Die entsprechenden Entscheidungen würden am Sonntag gefällt, kündigte Kanzler Alexander Schallenberg am Freitag angesichts stark steigender Infektionszahlen an.

Auch das Auswärtige Amt reagiert jetzt auf diese Zahlen und erklärt Österreich ab diesem Sonntag wieder zum Hochrisikogebiet. Wir erklären, was das für Touristen bedeutet.

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Ungeimpfte müssen in Quarantäne

Ab Sonntag gilt Österreich wieder als Hochrisikogebiet – und das zu Beginn des Wintertourismus. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bestätigte auf einer Pressekonferenz, dass Ungeimpfte dann nach Rückkehr in eine zweiwöchige Quarantäne müssen.

Für Geimpfte und Genesene fällt diese Quarantäne weg. Doch auch hier appelliert Spahn zu einer erhöhten Test-Bereitschaft unter den bereits Geimpften. Nur so lasse sich die Infektionskette unterbinden.

Härtere Maßnahmen erhöhen Impf-Bereitschaft

Die deutliche Verschärfung der Regeln für Ungeimpfte hat in Österreich die Zahl der Corona-Impfungen spürbar nach oben klettern lassen. In den ersten zehn Tagen nach Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz wurden insgesamt mehr als 420.000 Impfungen verzeichnet, wie aus Zahlen der Ministerien hervorgeht.

In den zehn Tagen davor waren es rund 157.000. Seit 8. November gilt obendrein eine 2G-Regel, die Ungeimpfte aus weiten Teilen des öffentlichen Lebens ausschließt. (dpa/lra)