Wagen stürzt sechs Meter in die Tiefe - vier VerletzteAuto-Absturz - dramatischer Unfall an Heiligabend

Sie müssen einen Schutzengel gehabt haben! An Heiligabend stürzt ein Auto mit vier Personen auf der Bundesstraße 55 in Lippstadt (Kreis Soest/NRW) sechs Meter in die Tiefe. ALLE Menschen überleben. Die Polizei rekonstruiert den Unfallhergang – und der ist dramatisch.
Mann stürzt mit Ford Kuga in die Tiefe

Samstag, Heiligabend, 20:50 Uhr. Ein 39 Jahre alter Mann aus Lippstadt fährt mit einem Ford Kuga auf der Berliner Straße (B55) von Erwitte Richtung Rheda-Wiedenbrück. Im Baustellenbereich der Lippebrücke verliert er die Kontrolle über den SUV. Die Polizei vermutet, dass er zu schnell war.
Erst schießt das Auto über einen Erdwall und wird dadurch ÜBER eine circa 1,5 Meter hohe Betonwand katapultiert. Dahinter liegt ein Abgrund. Der Ford mit seinen vier Insassen stürzt fünf bis sechs Meter in die Tiefe, überschlägt sich und bleibt schließlich schwer beschädigt auf dem Dach in einer Baugrube liegen.
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Kreis Soest: Großeinsatz auf der B55 zwischen Erwitte und Rheda-Wiedenbrück

Um 20:53 Uhr – drei Minuten nach dem Unfall – beginnt ein dramatischer Großeinsatz für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Retter versorgen die vier Verletzten. Alle werden im Anschluss in Krankenhäuser gebracht. „Glücklicherweise ist das Fahrzeug nicht bis auf die Lippewiesen oder in die Lippe gestürzt“, teilt die Feuerwehr am Sonntag mit.
Das schwer beschädigte Fahrzeug wird von einem Abschleppdienst geborgen und weggebracht. Die Polizei berichtet, dass bei der Unfallaufnahme Alkoholgeruch beim Fahrer wahrgenommen worden sei. Daher erfolgte die Anordnung und Durchführung einer Blutprobe. (rsa/ dpa)





























