9. Juli 2018 - 19:28 Uhr

Verbrennungen zweiten Grades durch gefährliche Säure

Bei Kindern sind sie seit Jahrzehnten der Renner: Schuhe mit LED-Leuchten. Doch bei Nässe können gerade diese Schuhe offenbar ganz schön gefährlich werden. Ein neunjähriger Junge hat Verbrennungen zweiten Grades erlitten, nachdem Säure aus den Batterien seiner nass gewordenen Leuchtschuhe ausgetreten und mit seinen Füßen in Kontakt gekommen war. Die erschreckenden Bilder von den Verletzungen postete seine Mutter jetzt bei Facebook.

LED-Leuchtschuhe: Nässe beschädigte die Batterie

Der neunjährige Peyton Foster trug bei einem Wasser-Projekttag in der Schule seine Skechers-Schuhe mit LED-Leuchten. Nachdem diese im Wasser nass geworden waren, gingen die Batterien in den Schuhen des Jungen kaputt und die ätzende Säure verteilte sich über seine Füße. "Vor seinem Lehrer hat er nicht geklagt. Er hat bis zum nächsten Tag gewartet, als er nach Hause kam und es uns dann erzählt", sagte seine Mutter Sherry "Metro US". Als Peytons Schmerzen schlimmer wurden, fuhr sie mit ihrem Sohn zum Arzt. Dort wurden Verbrennungen zweiten Grades festgestellt.

Mehrere Tage lang konnte Peyton nicht laufen. "Er hatte solche Schmerzen", erzählte seine Mutter. "Wir mussten ihn tragen." Die Wunden werden in wenigen Wochen verheilt sein – aber seit dem Erlebnis hat der Neunjährige Angst davor, Schuhe zu tragen.

Sherry Foster hat Skechers nach dem Vorfall kontaktiert. Dass das Unternehmen ihr einen kostenlosen Austausch der Schuhe angeboten hat, tröstet die New Yorkerin nur wenig. Sie überlegt, gerichtlich gegen den Schuhhersteller vorzugehen. Ein Hinweis darauf, dass die Leuchtdioden nicht nass werden dürfen, gab es auf den Schuhen nicht. Auch Peyton kann auf neue Skechers-Leuchtschuhe gut verzichten - schließlich hat das alte Paar ihm eine Menge Schmerzen zugefügt.