Mit dem Smartphone sind tolle Bilder möglichKonzert-Fotos: Tipps für unvergessliche Handy-Schnappschüsse

Ob beim Openair-Festival oder in einer großen Konzerthalle: Wer seine Idole live auf der Bühne sieht, will natürlich auch das eine oder andere gute Foto schießen. Damit das mit dem Handy gut gelingt, sollten Sie diese Tipps beherzigen.
1. Den ISO-Wert beachten
Zunächst einmal das Wichtigste: Wenn Sie ein älteres Smartphone besitzen, das über eine weniger gute Kamera verfügt, werden Sie keine guten Konzertfotos machen können. Die Qualität reicht nämlich in der Regel nicht aus, um befriedigende Ergebnisse zu erzielen. Wichtig ist bei Konzerten vor allem der ISO-Wert, denn wenn dieser möglichst hoch eingestellt wird, gelingen gute Bilder auch bei schlechtem Licht. Allerdings darf er auch nicht zu hoch sein, da sonst das Bildrauschen stärker wird. Am besten einen ISO-Wert von 100 anpeilen.
Die Stiftung Warentest hat für Heft 12/2022 Smartphones verglichen – und auch einen Blick auf die Kamera geworfen. Besonders gut schnitten die iPhone-14-Modelle von Apple und das Samsung Galaxy S22 Ultra ab, allerdings kosten die Smartphones auch über 1.000 Euro. Günstig und „gut“ (Gesamt-Note laut Stiftung Warentest 1,9, Kamera-Note 2,1) ist dagegen das Google Pixel 6*, das schon für unter 500 Euro zu haben ist.
2. Nicht bei rotem Licht fotografieren
Rote Lichter oder auch Flammeneffekte auf der Bühne sollten Sie besser nicht fotografieren. Die Bilder sehen dann oft farblich verwaschen und unscharf aus.
» Die stärksten Konzert-Fotos sollten idealerweise nicht im Smartphone-Archiv versauern. Foto-Erinnerungen lassen sich mit Hilfe von Anbietern wie Cewe, Pixum & Co. auf Karten, in Fotobüchern, DIY-Kalendern oder auf Wandbildern festhalten.
3. Das Heranzoomen vermeiden
Das digitale Zoomen bringt nichts, weil darunter die Qualität der Bilder leidet. Das gilt besonders bei eher dunkler Umgebung, was bei Konzerten natürlich oft der Fall ist. Die Fotos wirken am Ende so stark verpixelt, dass sie quasi unbrauchbar sind. Nur wenn Ihre Kamera über einen optischen Zoom verfügt, kann das Heranzoomen Sinn machen.
4. Die Serienbildfunktion nutzen
Die Serienbildfunktion ist enorm praktisch, denn gerade bei Szenen mit viel Action und Bewegung erhöhen viele schnelle Fotos die Chance, dass ein gutes (scharfes) unter den Aufnahmen ist. Gerade bei Konzerten kommt es sehr häufig zu schnellen Lichtwechseln und ruckartigen Bewegungen, sodass hier Millisekunden für das beste Foto entscheidend sein können. Auch ermöglicht die Serienbildfunktion, dass man während der Veranstaltung nicht mehr geballt auf das Handy starren muss.
5. Blitzlicht vermeiden
Beim Fotografieren mit Blitzlicht stören Sie womöglich den oder die Künstler auf der Bühne, wenn Sie sehr weit vorne stehen. Aber auch in den mittleren oder hinteren Reihen macht das Blitzlicht keinen Sinn – es kann sogar andere Konzertbesucher nerven. Ein gutes Bild mit Blitzlicht wird Ihnen dabei sowieso kaum gelingen, denn die Belichtungsverhältnisse fallen in dunklen Räumen oft ungünstig aus. Was viele nicht bedenken: Oft reicht der Blitz gar nicht bis auf die Bühne, sodass nur die unmittelbare Umgebung aufgehellt wurde.
6. Den Nachtmodus wählen
Eine einfache Möglichkeit, auf Konzerten gute Bilder mit dem Smartphone zu machen, ist der automatische Nachtmodus. Mit dieser Einstellung ist die Kamera in der Lage, sich automatisch den schlechten Lichtverhältnissen anzupassen. Ist ein solcher Nachtmodus auf Ihrem Handy nicht verfügbar, stehen in den App-Stores für iPhones und andere Geräte entsprechende Apps mit dieser Funktion bereit.
7. Den "Goldenen Schnitt" beachten
Damit Ihre Konzertfotos anschließend besonders schön und harmonisch aussehen, sollten Sie den sogenannten „Goldenen Schnitt“ bei Ihren Aufnahmen beherzigen – eine wichtige Regel der Fotografie. Sie besagt, dass Sie das entsprechende Motiv immer ein wenig versetzt zur Mitte aufnehmen. Die meisten Smartphones verfügen über die Einstellung „Gitterlinien“. Sie teilen das Bild gemäß des Goldenen Schnittes entweder in Drittel oder in Viertel auf. So können Sie sehr einfach den Goldenen Schnitt bei Ihren Aufnahmen berücksichtigen.
8. Bilder bearbeiten
Selbst wenn Ihre Konzertbilder doch nicht so schön geworden sind wie erhofft, können Sie mit der richtigen Nachbearbeitung noch einiges retten. Selbst bei guten Bildern kann es sich lohnen, anschließend noch einmal Hand anzulegen. Ob Sie dazu Photoshop, Gimp oder ein anderes Bildbearbeitungsprogramm verwenden, bleibt Ihnen überlassen.
Die folgenden Bearbeitungsschritte sind für Konzertbilder empfehlenswert:
Verbessern Sie die Schärfe des Bildes und entfernen Sie das Rauschen.
Stellen Sie schärfere Kontraste ein.
Sorgen Sie für eine bessere Belichtung
Variieren Sie sowohl die Farbtöne als auch die Sättigung – je nachdem, ob die Fotos eher kühler oder wärmer wirken sollen.
Spielen Sie mit verschiedenen Filtern, wenn Sie Ihre Aufnahmen in sozialen Medien wie Instagram posten möchten. Hier kann ein guter Filter noch so einiges aus dem Bild herausholen. Manche Aufnahmen sehen zum Beispiel viel cooler aus, wenn sie im Retro-Look oder in einer Filmrolle präsentiert werden.
Wenn es Ihnen gelungen ist, wirklich tolle Bilder von Ihrem unvergesslichen Konzert zu bekommen – Glückwunsch! Jetzt sollten die Fotos idealerweise nicht im Smartphone-Archiv versauern. Mit dem RTL Fotoservice haben Sie die Möglichkeit, Ihre Erinnerungen auf Karten, in Fotobüchern, Fotokalendern oder auf Wandbildern festzuhalten. Auch stehen Ihnen verschiedene kreative Foto-Geschenke zur Verfügung. Wie cool wäre es, ein Konzertbild Ihres Lieblingskünstlers auf einer Tasse zu haben? Sie können auch eine Foto-Stofftasche, ein Foto-Mousepad und viele weitere Dinge ganz leicht kreieren und sich oder anderen eine Freude machen. Probieren Sie es aus!
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