KnopfphobieSeit der Kindheit ekelt sich ein Mann vor Knöpfen

Ein Mann aus Harsewinkel hat eine ganz spezielle Phobie. Er ekelt sich seit seiner Kindheit vor Knöpfen.

Mittlerweile weiß Roland Dirkorte was ihn daran ekelt. Es sind die kleinen Löcher. Die sehen für ihn aus wie tote Augen. Was die Phobie bei ihm ausgelöst hat, weiß er bis heute nicht.

Kraft durch Community

Um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, hat der IT-ler eine Facebook-Gruppe gegründet und eine Homepage erstellt. Mittlerweile kann der 52-Jährige gut mit seiner Phobie leben. Er blendet die runden Dinger bestmöglich aus. Ungefähr 15 Prozent der Deutschen leiden im Laufe des Lebens an einer Angststörung. Auslöser für Phobien können schon kleine Ereignisse sein.

Behandlungsmöglichkeiten

In Behandlung ist Roland Dirkorte nicht. Möglich sei nur die "Konfrontationstherapie" als Teil der Verhaltenstherapie. Dabei müsste er zum Beispiel Knöpfe anfassen. Das will der 52-Jährige aber nicht. Wolfgang Elbrecht ist Psychologe in Essen und kennt sich mit Phobien aus:

"Nach einer gewissenhaften, umfangreichen Diagnostik, kann man Verhaltenstherapie anwenden. Es ist hochwirksam und man ist relativ schnell die Symptome los."