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Keine Formel-1-Sperre für Nikita Mazepin - FIA lässt russische Piloten fahren

FIA-Entscheidung

Mazepin wird nicht für die Formel 1 gesperrt

 MAZEPIN Nikita rus, Haas F1 Team VF-22 Ferrari, portrait with a car minus any of its Uralkali branding or Russian flag colours following the event in Ukraine during the pre-season track session prior the 2022 FIA Formula One World Championship, WM,
Nikita Mazepin.
www.imago-images.de, imago images/PanoramiC, FLORENT GOODEN via www.imago-images.de

Keine Sperre für Nikita Mazepin! Der Weltverband FIA hat entscheiden, dass russische Fahrer auch weiter in der Königsklasse fahren dürfen – allerdings unter neutraler Flagge. Das teilte die FIA am Dienstag nach einer Sondersitzung mit.

Ukrainischer Verband hatte Ausschluss gefordert

Damit folgte die FIA nicht der Empfehlung des Internationalen olympischen Komitees. Am Dienstag hatte das IOC allen Mitgliedsverbänden empfohlen russische und belarussische Sportler von ihren Wettbewerben zu verbannen.

Am Montag hatte der ukrainische Motorsportverband die FIA aufgefordert, russische Fahrer zu sperren. Am Tag darauf tagte der FIA-Motorsportweltrat und entschied sich gegen den Ausschluss der russischen Fahrerinnen und Fahrer. Es dürfen bis auf Weiteres aber keine russischen oder belarussischen Symbole, Farben und Flaggen gezeigt werden – weder auf Boliden, Ausrüstung oder Uniformen. Auch die russische Nationalhymne wird nicht abgespielt. Zudem wird es keine Rennen in Russland oder Belarus geben. Der Russland-GP war bereits abgesagt worden.

FIA-Präsident Ben Sulayem teilte mit: „Wie Sie wissen, beobachtet die FIA ​​die Entwicklungen in der Ukraine mit Trauer und Schock und ich hoffe auf eine schnelle und friedliche Lösung der aktuellen Situation. Wir verurteilen die russische Invasion in der Ukraine und unsere Gedanken sind bei all denen, die unter den Ereignissen in der Ukraine leiden.“

Mazepin ist trotzdem unter Druck. Sein Haas-Rennstall war am letzten Tag der Testfahrten ohne Logo des russischen Hauptsponsors Uralkali gefahren. Eigentürmer ist Vater Dmitri Mazepin. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen dem Sponsor und Haas scheint derzeit mehr als fraglich. Auch die Reisebeschränkungen für russische Staatsbürger dürften ein großes Problem sein. (msc)

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