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Keine Bewährung für Menowin Fröhlich: Ex-DSDS-Star muss ins Gefängnis!

Keine Bewährung

Prozess gegen Menowin Fröhlich: Ex-DSDS-Star muss ins Gefängnis

Menowin Fröhlich muss in den Knast "Sind da, wo wir angefangen haben"

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Jetzt hat Menowin Fröhlich (34) Gewissheit: Das Urteil in seinem seit 2019 laufenden Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer ist gefallen. Der einstige DSDS-Zweitplatzierte muss für ein Jahr und zwei Monate ins Gefängnis – ohne Bewährung. Zuletzt hatte der Familienvater noch gehofft, dem Knast zu entkommen. Entsprechend niederschmetternd für ihn nun das Urteil. Was Menowin und sein Anwalt dazu sagen, zeigen wir im Video.

Menowin will in Revision gehen

Schon vor der Verhandlung ist sich Jurist Claus Eßer sicher: „Heute klicken keine Handschellen.“ Und er sollte Recht behalten: Zwar wurde gegen den Ex-DSDS-Star eine Haftstrafe ausgesprochen, doch das allerletzte Wort scheint hier noch nicht gesprochen.

„Revision wurde bereits eingelegt. Nach Fertigstellung des Urteils in schriftlicher Ausfertigung haben wir einen Monat Zeit, die Revision zu begründen. Dann prüft das Oberlandesgericht erneut das Urteil auf Rechtsfehler“, so Anwalt André Miegel zu RTL.

Und weiter: „Geht das durch, also liegt ein Fehler im Urteil vor, wird die Sache an eine andere Berufungskammer zurückverwiesen und wir verhandeln die Sache nochmal. Ich denke, dieser ganze Prozess kann bis zu einem Jahr dauern.“

Man hatte sich im Gespräch vor der Verhandlung bei RTL eigentlich eine Bewährungsstrafe gewünscht. Das jetzt gefällte Urteil ist mit 14 Monaten Haftstrafe sogar zwei Monate höher ausgefallen, weil es noch einen anderen Strafbefehl gegen Menowin wegen Betrugs aus Wuppertal gibt.

Auf die Frage von RTL-Reporter Jens Prewo, was er im positivsten Fall erwartet hätte, hatte sein Anwalt vor der Urteilsverkündung erwidert: „Positivster Fall wäre das, was das Amtsgericht gesagt hat. Bewährung für den Menowin.“ Auch Oberstaatsanwalt Robert Hartmann hatte vor dem Prozess mit RTL gesprochen: „Der Fall wurde bereits verhandelt. Es ist auch schon rechtskräftig festgestellt worden, dass es eine Freiheitsstrafe von einem Jahr gibt. Die Frage, die wir zu beantworten haben, ist die, ob diese Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann“, so Hartmann. Und bis dato lautet die Antwort vom Gericht: Keine Bewährung, dafür Haft. Ob das so bleibt, wird ein Revisionsprozess zeigen.

Menowin beteuert, dass er "clean" ist

Menowin hat bereits seit jungen Jahren ein Drogenproblem. Im Prozess gab der Sänger zu, dass er mit 19 zum ersten Mal Koks genommen hat. Heute sei er aber total „clean“. Kein Koks, kein Alkohol, „höchstens mal ein alkoholfreies Bier, wenn Bundesliga ist“, erklärt der 34-Jährige im Gerichtssaal. (jpr/Ikr)