Schnell im Alltag beruhigen

Kein Stress! Mit dieser Technik sind wir in 2 Minuten tiefenentspannt

11. Januar 2020 - 13:10 Uhr

Stress im Alltag

Nach einem anstrengenden Arbeitstag, einem Arzttermin nach Feierabend und anschließendem Einkaufen, geht es schnell noch zum Sport. Duschen und Kochen stehen auch noch auf der Liste. Im Alltag fällt es oft schwer zu entspannen und das kann negative Folgen für unsere Gesundheit haben. Mit diesen Tipps klappt die schnelle Entspannung auch im Alltag.

Im Video zeigen wir einfache Atemübungen gegen Stress im Alltag.

Ein Termin jagt den nächsten

Mit solchen Situationen haben die meisten von uns täglich zu tun. Wir rennen von Termin zu Termin und haben kaum Zeit zwischendurch auch nur an etwas anderes zu denken. Wenn das zum Alltag wird, führt es nach einiger Zeit unweigerlich nur noch zu einem: Stress!

Klar ist: Sind wir einmal in der Stress-Spirale gefangen, finden wir meist nur schwer einen Ausweg und eine sinnvolle Möglichkeit uns zu entspannen und tatsächlich abzuschalten. Wichtig ist es daher, auch im Alltag Ruhepunkte zu finden und Techniken zu entwickeln, die in akuten Stresssituationen helfen, unseren Körper zu beruhigen.

Anspannen zum Entspannen

Der Titel dieser Übung klingt paradox, die Übung ist aber sehr effektiv. Sie kann entweder im Stehen oder im Sitzen durchgeführt werden. Idealerweise legen wir uns dafür aber hin.

  • Einige Male ganz bewusst tief ein- und ausatmen
  • Dann den Körper anspannen und dabei versuchen alle Körperpartien und Muskeln, die man beeinflussen kann in Spannung zu bringen
  • Diese Spannung möglichst immer weiter steigern
  • Danach den Körper ganz bewusst ENTspannen - aber langsam!
  • Das Ganze noch ein- bis zweimal wiederholen
  • Danach mehrmals tief ein- und ausatmen

Den Stress ausatmen

Diese Wechselwirkungen von Spannung zu Entspannung der Muskelpartien bewirken eine wohltuende Wärme und ein angenehmes Schweregefühl im ganzen Körper. Wenn man die Muskeln anspannt, wird Blut in die Gefäße gepumpt. Beim Lockern der Muskelspannung strömt das Blut dann wieder frei in die besser versorgte Muskulatur.

Grundsätzlich können wir auch versuchen unseren Atem zu zählen. Dabei atmet man ein, zählt bis zwei, hält die Luft an, zählt wieder bis zwei – das Ganze wiederholt man und atmet so viel Luft ein bis die Lungen voll sind. Anschließend dann in einem Atemzug langsam und bewusst ausatmen. Dadurch kann man spüren, wie die ganze Anspannung und Nervosität einfach aus dem Körper verschwindet.