Nanu, wie ist es denn hier hin gekommen?

Känguru hüpft auf einem Grundstück in Lauenbrück herum

Ein Känguru wurde in Lauenbrück (Kreis Rotenburg) gesichtet. Foto: -/Polizeiinspektion Rotenburg/dpa/Handout
Ein Känguru wurde in Lauenbrück (Kreis Rotenburg) gesichtet. Foto: -/Polizeiinspektion Rotenburg/dpa/Handout
© deutsche presse agentur

11. Mai 2021 - 12:03 Uhr

Die Beamten waren ziemlich erstaunt

So richtig trauten die Polizisten ihrer Mitteilung zunächst nicht: Eine Frau behauptete, ein Känguru oder Wallaby (eine Gattung aus der Familie der Kängurus) in den vergangenen Tagen gesehen zu haben – mitten auf einem Grundstück in Lauenbrück im Kreis Rotenburg. Dann habe die Zeugin aber ein Foto und einen kurzen Videoclip gemacht. Die Beamten waren ziemlich erstaunt.

Polizei bittet um Hinweise

Noch fehlt von dem Beuteltier jede Spur. Die Herkunft des Kängurus ist aber inzwischen gelöst: Das Weibchen heißt "Fipsi-Energy" und war nach Angaben der Polizei vom Dienstag einem privaten Halter entwischt. Die Familie des Halters meldete sich, nachdem sich die Polizei an die Öffentlichkeit gewandt hatte. "Das Tier lebte erst seit Oktober dort und war noch nicht richtig eingewöhnt. Dann ist es weg über den Gartenzaun", sagte Polizeisprecher Heiner van der Werp. Rund 1,80 Meter musste es dafür offenbar überwinden. Ein zweites Känguru, das schon seit fünf Jahren dort lebt, schloss sich dem Ausflug seiner Artgenossin allerdings nicht an. Die Polizei hofft weiter auf Zeugenhinweise, um Fipsi-Energy zu finden.

Quelle: DPA/RRI

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