Sonderpreis für "Jugend forscht"-Idee

Dieser 18-Jährige erleichtert Service- und Pflegekräften die Arbeit

09. November 2021 - 23:59 Uhr

Mit einem Roboter-Fahrzeug will Finn helfen

Passend zum Tag der Erfinder am 9. November: Der 18-jährige Finn Noah Holzhauer entwickelt im Zuge von dem Projekt "Jugend forscht" ein autonomes Transportfahrzeug, was Service- und Pflegekräften unnötige Arbeitswege und Lasten ersparen soll.

Die Idee: Service- und Pflegekräfte entlasten

Die Idee hinter Finn Noahs Erfindung: den betroffenen Arbeitnehmern wieder mehr Zeit für die Arbeit mit dem Menschen geben. Denn das ist die Arbeit, weshalb sie ihren Beruf ursprünglich angetreten haben.

Der Jungforscher analysiert in zehn unterschiedlichen Gastronomiebetrieben zahlreiche Servicevorgänge und erhebt statistisch signifikante Werte über einzelne Arbeitswege im Betrieb und natürlich die potenziell einzusparende Zeit. Er erkennt Handlungsbedarf und wird tätig. Für seinen Erfindergeist wird der Schauenburger mit dem Sonderpreis der Christoffel-Blindenmission (CBM) in der Kategorie "Innovation für Menschen mit Behinderungen" ausgezeichnet.

Die Erfindung: Der „TransPod“

Aber wie funktioniert die geniale Erfindung? Der 18-Jährige entwickelte in Kassel einen selbstfahrenden Transportwagen, der mit dem Antrieb eines Akkuschraubers funktioniert. Zusätzlich sorgen Infrarotsensoren und dazugehörige Linien am Boden dafür, dass der TransPod immer in der Spur bleibt und seine Navigation im Griff hat.

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Zusätzlich verfügt die Erfindung über ein eigenes GPS-System, ähnlich wie ein Navigationsgerät zur Orientierung in Außenbereichen. Ersatzteile können zudem kinderleicht ausgetauscht und auch auf verschiedene Anforderungen angepasst werden. Selbstverständlich ist der TransPod auch per App auf dem Handy oder Tablet steuerbar. Marktreif ist das Projekt aber noch nicht. Finn braucht zur Fertigstellung noch weitere Investoren und Spezialisten für Mechanik.(esc)