Josef plant bereits das erste Kind

Josef Narumol

35 Kühe warten darauf gefüttert zu werden und die fleißige Narumol arbeitet tatkräftig mit, wären da nur nicht immer diese Raucherpausen. Denn die kommen bei Bauer Josef nicht so gut an: „Mich stört das schon, dass die Narumol raucht, weil sie braucht wahrscheinlich dadurch Pausen, aber ich mache eigentlich nie Pausen, weil bei mir geht’s voll durch. Man möchte auch mal wieder Feierabend haben.“ Doch die beiden sind einsichtig und finden schnell eine Lösung: Narumol raucht eine Zigarette am Tag weniger und kaut dafür Kaufgummis.

Nach der Arbeit folgt das Vergnügen. Beide zieht es in die Natur und so verbringen sie einen ausgelassenen Tag am Badesee. Obwohl beide nicht schwimmen können, zögern sie nicht und stürzen sich ins kühle Nass. Der entblößte Körper von Josef scheint der Thailänderin sehr zu gefallen: „Ich hab zum ersten mal Josef in Badehose gesehen. Ich finde Josef ist ein attraktiver Mann.“ Und auch Josef ist von dem Badespaß begeistert: „Ich habe es eigentlich wieder schön gefunden. Da haben wir miteinander Gaudi gehabt, haben uns miteinander angespritzt. Wenn wir ein Paar werden, dann würde ich das schon öfters wieder machen.“

Nach der Abkühlung kommen sie zu einem ernsten Thema: „Kannst du dir vorstellen, bei mir deinen Lebensabend auf dem Hof zu verbringen?“ Und die selbstbewusste Narumol hat dazu eine klare Meinung: „Das möchte ich. Ich möchte nicht jemanden kennenlernen nur für kurze Zeit. Das kannst du bei mir abhaken!“ Doch einen weiteren Wunsch hegt Josef noch: „Kannst du dir vorstellen ein Kind mit mir zu kriegen?“ Und wieder ist Narumols Antwort simpel und deutlich: „Ja, wenn du das schaffst“

Schwerer Start in die Hofwoche

Für Maurizio geht die Hofwoche heute erst los. Er entschied sich für die blonde Conny, doch ihre Freude wurde getrübt, denn auf dem Scheuenfest amüsierte sich der Italiener mit Claudia die eigentlich für Bauer Markus gekommen war. Doch der Flirt war schnell vergessen und einer netten Hofwoche stand somit nichts mehr im Wege.

Für die Ankunft seiner Auserwählten dekoriert der Holzbauer seinen Traktor liebevoll mit Sonnenblumen und holt sie persönlich ab. Zunächst scheint Conny noch begeistert zu sein: „So eine Überraschung hatte ich noch nicht!“ Doch ihre Euphorie wird schnell umschlagen.

Als sie auf Maurizios Hof ankommen, reagiert die Bahnarbeiterin skeptisch, denn was für den Bauer ein Anwesen ist, ist für sie ein kleines und bescheidenes Haus. Auch die weitere Hausführung ändert Connys Meinung nicht wirklich. Ganz im Gegenteil, sie findet immer mehr Kritikpunkte. Vor allem das Badezimmer, dass nur mit einem Vorhang von der Küche abgetrennt ist, findet sie „total scheiße. Du hast keine ruhige Atmosphäre da drin. Hat mir nicht so zugesagt.“ Maurizios letzte Chance Eindruck zu schinden wartet im Schlafzimmer. Dort hat er sein Zimmer liebevoll für Conny hergerichtet und einen Strauß roter Rosen auf das Kopfkissen gelegt. Doch irgendwie scheint der Wurm drin zu sein: „Maurizio ist charmant, kann ich nix sagen, aber ansonsten, wenn ich ehrlich sein soll, mich stört am dem Haus eigentlich alles.“

Der Höhepunkt folgt, als der Bauer der Bahnarbeiterin seine Tiere zeigen will. Conny ist total schockiert als sie erfährt, dass der Italiener seine Kühe zum Schlachten aufzieht. Und jetzt scheint auch Maurizio kein Verständnis für Connys Abneigungen zu haben: „Gestört hat mich, dass sie nicht begreifen kann, dass die Landwirte die Tiere erziehen als Lebensmittel. Sie geht davon aus, dass wir einen Zoo haben“

Weinbauer hat Traumfrau gefunden

Tobias

Weinbauer Tobias und seine Kerstin wachen nach der ersten gemeinsamen Nacht auf und haben gemischte Gefühle. Die Nacht war für beide romantisch und wunderschön, aber leider steht an diesem Tag auch die Verabschiedung bevor. Die Glücksgefühle beherrschen dennoch den Morgen und die Verliebten wollen das Bett gar nicht mehr verlassen. Tobias ist begeistert : „Das Aufwachen neben Kerstin und das Schmusen und Knuddeln, das hab ich lang nicht mehr gehabt. Das war einfach sehr, sehr schön“. Selbst als Kerstin den Erotikkiller an Tobias Füßen entdeckt, bleibt sie cool: „Das kriegen wir alles schon hin, die werden alle entsorgt“.

Für die letzten gemeinsamen Stunden hat sich der Winzer etwas Besonderes überlegt. Er möchte seine Liebste zu einem entspannten Tag am Rheinunfer entführen. Alles scheint perfekt zu sein, die Kleider fallen und beide stürzen sich ins kühle Wasser. Annäherungen, Streicheleinheiten und Zärtlichkeiten bleiben dabei nicht aus. Und Tobias kommt gar nicht mehr aus dem Staunen „So glücklich war ich schon lange nicht mehr. Das wird immer enger die Liebe“. Und da fallen auch die drei magischen Worte: „Ich liebe dich.“ Kerstin erwiedert seine Gefühle, ist aber dennoch zaghafter als der Bauer: „Die große Liebe? Das muss man erst mal sehen. Entwickeln tut es sich ganz gut in die Richtung.“

Glücklicher könnten beide nicht sein, doch der in die Ferne gerückte Abschied steht bevor. Alles halb so wild, denn Kerstin will so schnell wie möglich wieder auf den Hof zurück zu ihrem Weinbauer, denn für sie ist klar: „Was wir uns ausgemalt haben ist eingetroffen.“ Auch seine Eltern kommen zum Verabschieden der Schwiegertochter in Spee und vor allem Mutter Rita hat die Fränkin in ihr Herz geschlossen: “Mit Kerstin bin ich ganz glücklich. Tobias und Kerstin sind sehr verliebt ineinander. Und ich hoffe, dass Kerstin mit Tobias zusammen bleibt“

Für Winzer Tobias heißt es wohl Mission erfüllt: „Der Abschied, der war sehr schwer. Aber wir sind jetzt zusammen und wir werden uns ganz schnell wiedersehen und wir lieben uns über alles. Der Weinbauer hat jetzt die Traumfrau gefunden.“

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Heikes letzte Chance

Dieter

Heute ist Frisörin Heike schon früh auf den Beinen und will Dieter vollen Körpereinsatz im Stall beweisen. Doch als der Rinderwirt die Klauen seiner Kühe schneiden will, ziert sich die modebewusste Heike schon beim Anziehen der Schutzbrille: „Weil die so beschmutzt ist und voller Bakterien ist. Ich ekel mich.“ Sie scheint sich ihren Hofaufenthalt ganz anders vorgestellt zu haben: „Ich habe mir nicht vorgestellt, dass ich da auf dem Bauernhof bei den Kühen überhaupt etwas mache. Ich dachte, ich wurde gewählt wiel ich eine Frau bin, die eigentlich backen und kochen kann.“ Doch der liebevolle Bauer scheint auch hierfür Verständnis zu haben: „Ich kann das sehr wohl nachvollziehen, dass die Heike da sehr sensibel reagiert. Braucht halt alles ein bisschen mehr Zeit.“ Und die Zeit wird er ihr geben, denn für ihn ist klar: „Das ist die Frau die ich niemals loslassen werde, um die ich kämpfen werde.“

Um die Zeit bis dahin doch noch etwas zu beschleunigen, hat sich der Bauer etwas einfallen lassen. Er packt Proviant ein und will der Hannoveranerin seine Heimat bei einem Wanderausflug näherbringen. Dieter scheint damit voll ins Schwarze getroffen zu haben, denn seine Auserwählte ist völlig begeistert als sie den Aussichtspunkt erreichen: „Als ich und Dieter zum Höhepunkt kamen, sahen wir diese Aussicht von oben, das war einfach gigantisch. Das ist die beste Aussicht aller Zeiten“

Doch Dieter wäre nicht Dieter, hätte er nicht noch eine Überraschung auf Lager. Am Abend führt er die Frisörin in ein schickes Restaurant aus. Bei Lasagne und Tortellini fasst sich der Bauer ein Herz und fragt Heike nach einer gemeinsamen Zukunft. Leider hat er das Gefühl, dass von ihrer Seite weniger Interesse vorhanden ist: „Wenn ich meinen Arm um dich lege, dann ist dein Arm noch nie gekommen. Irgendwie fehlt der richtige Ruck noch!“ Für den Modefan Heike eine klare Sache: „Ich bin automatisch generell langsam. Ich war schon immer schwierig gewesen. Es geht mir langsam schon selber auf den Keks. Ich krieg mein Leben nicht in den Griff!“ Doch auch jetzt zeigt sich Dieter von seiner verständnisvollsten Seite und gibt ihr noch eine Nacht, um über eine Entscheidung zu schlafen. Und Heike will die Chance nutzen: „Ich werde die Nacht noch mal nachdenken, wie ich zu Dieter stehe. Da ich Zeit brauche wird die Nacht lang.“

Herr Clausen sagt "Ciao Bella"

Claus

Auch bei Bauer Clausen neigt sich die Hofwoche dem Ende zu. Für einen letzten gemeinsamen Ausflug lädt er seine Andrea zu einem Spaziergang an die Nordsee ein. Er hofft, dass sich Andrea nicht nur in ihn verliebt, sondern auch in seine Heimat und eine Sehnsucht entwickelt, um bald wieder zurückzukommen. Doch da braucht sich der Friese keine Sorgen zu machen, denn die Sekretärin hat den Ackerbauern in ihr Herz geschlossen: „Wenn ich mit Claus da so entlang gehe und wenn er dann den Arm um mich legt, dann fühl' ich mich schon beschützt und mir geht’s gut dabei. Ich kann mich eigentlich nicht beklagen“

Bei einem gemeinsamen Eierpunsch lassen sie die Woche noch einmal Revue passieren und der charmante Bauer ist von so viel Begeisterung und Interesse von Andreas Seite völlig begeistert. Auch seine Liebste Andrea könnte im Moment nicht glücklicher sein: „Ich bin grad im Himmel!“

Doch auch die schönen Dinge gehen einmal zu Ende und so fährt der Nordfiese die Sekretärin zum Bahnhof. Als Abschiedgeschenk hat Claus ihr das rote Strumpfband geschenkt, was ihm so an ihr gefallen hatte. Kaum zu glauben, aber Andrea hätte sich nicht vorstellen können, dass sich die Dinge so entwickeln werden: „Er hat viele verschiedene Facetten. Und ich hab sehr viele angenehme Facetten von ihm kennen gelernt.“

Beim Abschied zeigt sich der Ackerbauer von seiner emotionalen Seite und hofft, dass sich die Hessin wohlgefühlt hat und ihn bald wieder besucht. Mit den Worten „Ciao Bella“ verabschiedet sich Herr Clausen winkend von seiner Auserwählten.