Jenke Über Leben: Jenke von Wilmsdorff und Tim Mälzer geraten in der Wildnis an ihre Grenzen

25. Oktober 2018 - 11:10 Uhr

Leistungsdruck endete im Burnout

Jenke von Wilmsdorff und TV-Koch Tim Mälzer allein in der afrikanischen Wildnis. Bei "Jenke Über Leben" müssen die beiden innerhalb von zwei Tagen unter extremen Bedingungen an einen besonderen Ort am Ende der Welt gelangen. Die beschwerliche Reise bringt beide an ihre körperlichen und psychischen Grenzen – und ermöglicht zugleich tiefe Gespräche über das Leben. So kommt auch Tim Mälzers schwere Vergangenheit zur Sprache.

Emotionales Gespräch am Lagerfeuer

"Ich bin ja mal in eine Art Burnout gerutscht", beginnt der 47-Jährige ein Gespräch am Lagerfeuer. Die Arbeit in seinem Restaurant und seine TV-Karriere seien ihm zu Kopf gestiegen. "Ich bin wahnsinnig einsam geworden dadurch, kein Partner, kein Familienmitglied, kein Freund hat Kontakt zu mir bekommen", gesteht der Koch. So habe auch seine Partnerin die Folgen seiner Überarbeitung zu spüren bekommen: "Ich war zu der Zeit wirklich sehr, sehr, sehr schwierig. Aber es ging nicht anders. Wo sollte der ganze Druck überhaupt hin?" Um nicht unter dem Druck zusammenzubrechen, habe er sich ein anderes Ventil gesucht: exzessives Feiern. 

Auf Jenkes Frage, wie viel er denn zu dieser Zeit getrunken habe, antwortet der 47-Jährige: "Wer säuft und noch sagen kann, wie viel er säuft, hat nicht gesoffen." Ein Zustand, der nicht lange gut gehen konnte. Bei Dreharbeiten erlitt Tim Mälzer einen Zusammenbruch und nahm sich im Anschluss eine Auszeit. Heute weiß er, warum diese Pause so wichtig für ihn war: "Ich habe die Gelegenheit gehabt, Gehör zu bekommen und das ist, was ich heute vermitteln will: Es ist okay, wenn du mal in einer Krise in deinem Leben steckst und am Boden liegst und dann auch Hilfe suchst und da sehr stark wieder rauskommst. Alles andere ist Vergangenheit."

Irgendwo in Afrika

Jenke von Wilmsdorff  reist mit Tim Mälzer nach Afrika. Innerhalb von zwei Tagen müssen sie unter extremen Bedingungen einen magischen Ort am Ende der Welt erreichen, den nur Einheimische kennen.
Jenke von Wilmsdorff reist mit Tim Mälzer nach Afrika. Innerhalb von zwei Tagen müssen sie unter extremen Bedingungen einen magischen Ort am Ende der Welt erreichen, den nur Einheimische kennen.
© RTL, MG RTL D

Bei "Jenke Über Leben" werden nicht nur Lebensbeichten abgelegt, es geht auch um eine Reise an einen besonderen, einsamen Ort. Das 77 Quadratkilometer große Gebiet MKAMBATI im Osten Südafrikas zählt zu den entlegensten Regionen des Kontinents. Obwohl der Flughafen der Großstadt Durban nur 200 Kilometer entfernt ist, dauert die Anreise von dort mit einem Geländewagen über 5 Stunden.

Echte Extremsituationen warten auf Jenke und Tim Mälzer

Jenke von Wilmsdorff und Tim Mälzer werden in Afrika mit einem Helikopter auf dem Gipfel eines Wasserfalls landen und dem Lauf des Flusses folgen. Für Tim ist der Helikopterflug schon die erste Grenzerfahrung. Es sollen noch einige folgen.

Ihr Ziel ist die Mündung des Flusses ins Meer, denn die ist ein Wasserfall – einer von ganz wenigen auf der Welt, die direkt ins Meer münden! Dort werden Jenke und Tim von ihrem lokalen Kontaktmann mit einem Schnellboot abgeholt. Er übergibt ihnen eine Karte mit Wegpunkten. Er warnt sie vor allen Gefahren, die ihnen auf dem Weg begegnen werden. Sie müssen sich an einem Wasserfall abseilen, im Busch können gefährliche Tiere sein und besonders am Fluss heißt es Vorsicht: Hier könnten Krokodile lauern. Und generell wimmelt es hier vor Schlangen und Skorpionen.

Wie Tim Mälzer diese Extremsituationen meistert und mit seinen Ängsten umgeht, das könnt ihr bei "Jenke Über Leben" bei TV NOW sehen.

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