Im Tunnel merkte er, dass etwas nicht stimmte

Italien: Busfahrer rettet 25 Schüler aus bennendem Fahrzeug

Der Bus brannte in einem Tunnel in Norditalien vollständig aus.
Der Bus brannte in einem Tunnel in Norditalien vollständig aus.
© twitter/Vigili del Fuoco

13. Juli 2021 - 15:23 Uhr

Busfahrer merkte im Tunnel, dass etwas nicht stimmte

Das hätte auch in einer Katastrophe enden können: In Norditalien hat ein Busfahrer 25 Jugendliche gerettet. Als er am Steuer bemerkte, das etwas nicht stimmte, hielt er sofort an und brachte die Teenager in Sicherheit. Kurz danach brannte der Bus in einem Tunnel komplett aus.

Busunfall in Italien
Die italienische Feuerwehr postete Fotos von der Unfallstelle auf Twitter.
© twitter/Vigili del Fuoco

25 Jugendliche wurden in Sicherheit gebracht, bevor der Bus ausbrannte

Die 25 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren waren laut der italienischen Zeitung "Il Fatto Quotidiano" auf dem Weg in ein Ferienlager. Sie sollen aus dem Ort Lipomo in der Nähe von Como stammen. Auf der Nordspur der Superstrade 36 von Lecco am südlichen Ende des Comer Sees nach Sondrio sei es dann zu dem Unglück gekommen. Mitten im Tunnel verwandelte sich der Bus plötzlich in einen Feuerball.

Auf Fotos der Feuerwehr war der vollständig ausgebrannte Bus zu sehen, umringt von Massen an Löschschaum. Die Retter brachten der Nachrichtenagentur Ansa zufolge sieben Kinder nach dem Unglück zur Untersuchung in eine Klinik. Die Schüler hätten Rauch eingeatmet, ihr Zustand sei aber nicht besorgniserregend, schrieb "Il Fatto Quotidiano".

Feuerwehreinsatz wegen brennendem Bus
Feuerwehreinsatz in Norditalien wegen brennendem Bus
© twitter/Vigili del Fuoco

Löste ein geplatzter Reifen das Feuer im Tunnel aus?

Ein Feuerwehrmann sagte der Nachrichtenagentur Adnkronos, dass womöglich ein Reifen des Busses geplatzt sei und in der Folge das Feuer ausbrach. Die Kinder seien beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits in Sicherheit gewesen. Der Präsident der Region Lombardei, in der Lecco liegt, dankte den Feuerwehrleuten auf Facebook für ihren Einsatz. (dpa/jgr)