Ironman kündigt Karriereende für 2023 an

Verletzungs-Drama um Triathlon-Legende Frodeno

Jan Frodeno
Jan Frodeno beim Triathlon Buschhütten.
deutsche presse agentur

Jan Frodeno ist in diesem Jahr vom Pech verfolgt. Der deutsche Triathlon-Star verpasst auch das zweite große Highlight 2022. Ein Fahrradsturz zerstört den Ironman-Traum im Oktober.

Entzündete Hüfte kostet Frodeno den Start

Der 40-Jährige stürzte vor wenigen Wochen im Rad-Training und muss nun seinen nächsten WM-Start absagen.

In einem Video bei Instagram erklärte Frodeno sichtlich geknickt seinen Verzicht auf den Ironman auf Hawaii am 8. Oktober. Schon die Titelkämpfe im Mai in St. George/Utah hatte er nach einem Teilanriss der Achillessehne verpasst.

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2023 ist Schluss

Nach einer Schürfwunde entzündete sich Frodenos Hüfte, am Donnerstag wurde er operiert, weitere Operationen sollen folgen. "Das beendet meine Kona-Träume für 2022", sagte Frodeno, der sich trotz der Verletzung noch nicht verabschieden will.

Er brenne noch immer für den Sport, aber er wolle nicht "der nächste alte Mann sein, der einfach kein Ende findet". Daher soll 2023 - nach der WM auf Hawaii - endgültig Schluss sein, kündigte Frodeno an. Dann endet eine der größten Triathlon-Karrieren. Frodeno gewann 2008 Olympiagold in Peking, 2015, 2016 und 2019 die Ironman-WM auf Hawaii. (msc/sid)