100 Mal vom Bruder (17) vergewaltigt

Elfjähriges Inzest-Opfer bekommt Baby

Absperrband bei einem Einsatz eines SWAT-Kommandos in Golden Hill, aufgenommen im Juli 2015. (Fotomontage)
Polizei-Flatterband
picture alliance / Frank Duenzl, Frank Duenzl

Eltern haben angeblich nichts bemerkt

Ein grauenvoller Missbrauchs-Fall erschüttert die Menschen im US-Bundesstaat Missouri. Dort wurde eine Elfjährige Mutter, nachdem ihr Bruder (17) sie dutzende Male vergewaltigte. Das berichtet der US-Sender NBC.

Baby kam in der Badewanne zur Welt

Der 17-Jährige und seine Eltern wurden angeklagt
Der 17-Jährige (links) und seine Eltern wurden angeklagt (Foto: St. Charles Police Department)
unbekannt, St. Charles Police Department, rtl

Das unfassbare Verbrechen ereignete sich in der 70.000-Einwohner-Stadt St. Charles, nordwestlich von St. Louis.

Das Mädchen habe ihren Sohn in der Badewanne zur Welt gebracht, heißt es weiter. Die Eltern hätten sich laut Polizei nach der Geburt nicht um ihre Tochter gekümmert. Der Fall wurde bekannt, nachdem die Eltern das Neugeborene ins Krankenhaus brachten – stark unterkühlt, noch mit Nabelschnur und Plazenta.

Frühchen ist im Krankenhaus, seine Mutter bei Verwandten

Der Vater habe behauptet, es handele sich um sein Baby, dass eine Ex-Freundin auf seiner Terrasse abgelegt habe.

Die Eltern behaupteten im Verhör, sie hätten nichts von der Schwangerschaft ihrer Tochter bemerkt. Auch vom Missbrauch durch den Bruder wollen sie nichts gewusst haben.

Der Bruder gestand, seine Schwester etwa 100 Mal zum Sex gezwungen zu haben. Von einer Schwangerschaft habe er nichts bemerkt.

Er wurde wegen Inzest und Vergewaltigung angeklagt, seine Eltern wegen Gefährdung des Kindeswohls.

Das frühgeborene Baby bleibt im Krankenhaus und das Mädchen ist in der Obhut von Verwandten, sagte ein Polizeisprecher dem US-Sender.