"Du wirst nie wieder in Ruhe leben können!"

Ines Anioli ist im Netz heftigen Anfeindungen ausgesetzt

Ines Anioli bekommt Hass-Nachrichten im Netz.
Ines Anioli bekommt Hass-Nachrichten im Netz.
© picture alliance

03. September 2021 - 11:58 Uhr

Verfasser der Hass-Nachrichten drohen Ines Anioli

Comedian und Podcasterin Ines Anioli (34) warnt ihre Instagram-Follower schon selbst vor, dass die Screenshots, die sie in ihrer aktuellen Instagram-Story postet, nichts für schwache Nerven sind. Die 34-Jährige bekommt zur Zeit heftige Hassnachrichten, in denen ihr sogar mit dem Tod gedroht wird.

Ines Anioli wird in den sozialen Medien bedroht

"Die folgende Nachricht ist nur eine von sehr vielen DMS (Direktnachrichten, Anm.d.Red), die mich seit einer Woche täglich erreichen", schreibt Ines und postet danach den Screenshot einer Nachricht, in er sie von einem Follower vulgär beschimpft und bedroht wird.

Ines Anioli bekommt Hassnachrichten.
Ines Anioli bekommt Hassnachrichten.
© inesanioli / Instagram

Der Verfasser der Nachricht rät Ines, sich "das Leben zu nehmen" und droht: "Du wirst nie wieder in Ruhe leben können!" und "Du wirst in Berlin nicht mehr sicher sein!". Er nennt sie eine Lügnerin und beleidigt sie mit vulgären Schimpfnamen.

"Mein Rat an alle, die so etwas anderen Menschen schicken müssen: Don't do it!" schreibt Ines zu der Hassnachricht.

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Spekulationen über mögliche Beziehung mit Luke Mockridge

Möglicher Auslöser für den Hass gegen Ines könnte eine Videobotschaft von Luke Mockridge (32) sein, die der TV-Comedian vor knapp einer Woche auf seinem Instagram-Account veröffentlicht hat. Darin bezieht er Stellung zu schweren Vorwürfen gegen ihn, die seit Monaten im Netz kursieren.

In dem achtminütigen Video erklärt Luke, dass er drei Jahre lang in einer Beziehung gewesen sei, die er heute im Rückblick als "toxisch" bezeichnen würde. Nach der Trennung bekam er Post vom Anwalt: eine Anzeige wegen Vergewaltigung. Luke dementiert diese Anschuldigung. Für ihn sei der Vergewaltigungsvorwurf ein Riesen-Schock gewesen, denn die Aussagen decken sich nicht mit dem, "was wir zu dieser Zeit erlebt haben". Dem stimmte auch die Staatsanwaltschaft zu, weshalb es zu keinem juristischen Verfahren gegen ihn gekommen sei.

Viele seiner Fans und viele Follower von Ines Anioli mutmaßen schon länger, dass es sich bei der Exfreundin, die Luke angezeigt hat, um Ines handeln könnte. Sie meldete sich zwei Tage nach Lukes Video-Post mit folgenden Worten bei Instagram: "Dieses Statement. Ich bin überrascht und gleichzeitig auch nicht. Ich bin ungläubig und fassungslos, aber was ich bestimmt nicht mehr bin, ist still!" (csp)