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Horror-Sturz überschattet Riesenslalom: Nina O'Brien crasht ins Ziel

Amerikanerin crasht heftig ins Ziel

Horror-Sturz überschattet Riesenslalom

Der olympische Riesenslalom-Wettbewerb ist von einem heftigen Sturz überschattet worden. Das US-Girl Nina O’Brien verlor am Zielhang das Gleichgewicht und die Kontrolle über ihre Skier. Noch vor dem Ziel stürzte sie schwer, überschlug sich und rutschte über die Linie.

O'Brien stürzt ins Ziel

Nina O'Brien.
Nina O'Brien verliert am Zielhang das Gleichgewicht.
picture alliance

Die Szene schockte auch die Konkurrenz, die im Zielbereich wartete und ihre Fahrt verfolgte. Die Skier der 24-Jährigen verkanteten sich, das Knie wurde nach innen gedrückt. O’Brien blieb liegen. Mehrere Sanitäter eilten zur Hilfe und transportierten sie mit einem Rettungsschlitten ab. Der Wettkampf wurde vorübergehend unterbrochen.

Der US-Skiverband teilte via Twitter mit, dass die Athletin bei Bewusstsein und ansprechbar sei. „Sie machte sich Sorgen wegen der Verzögerung und wollte wissen, wie schnell sie war. Was für eine Kämpferin.“ Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Blitz-K.o. für Shiffrin

Den Olympiasieg im Riesenslalom holte die Schwedin Sara Hector vor Federica Brignone aus Italien (+0,28 Sekunden) und Weltmeisterin Lara Gut-Behrami aus der Schweiz (+0,72). Sie profitierte dabei auch von dem überraschend frühen Aus von Ski-Star Mikaela Shiffrin. Die Siegerin von 2018 war schon am siebten Tor gescheitert.

Das deutsche Talent Emma Aicher beendete als einzige deutsche Starterin ihr Olympia-Debüt auf dem 21. Rang.

Zuvor hatte der Sturz des deutschen Skirennläufers Dominik Schwaiger für einen Schreck-Moment gesorgt. Der 30-Jährige wurde an einer kleinen Welle vor einer Steilwandkurve in Höhe der Mittelstation der Strecke "The Rock" ausgehoben, flog in das Fangnetz und rutschte dann die Piste abwärts. Dabei zog er sich nach Angaben des Deutschen Skiverbandes (DSV) eine Prellung am linken Unterarm und Ellenbogen zu. (msc/sid)