Im RTL-Interview: „Wir müssen unsere Kinder schützen!“

Hochschwangere Amira Pocher kämpft mit Petition und Tränen gegen Kindesmissbrauch

11. Dezember 2020 - 15:34 Uhr

Amira Pocher startet Petition zum Schutz von Kindern

Schon seit rund zwei Wochen leidet Amira Pocher unter Übungswehen und auch die Babykugel der 28-Jährigen wird immer runder. Ja, das Pocher-Baby lässt nicht mehr lange auf sich warten. Doch selbst hochschwanger kämpft Amira weiter für ihr Herzensprojekt und setzt sich gegen Pädophilie und Kindesmissbrauch im Netz ein. Im RTL-Interview spricht sie ganz offen über ihre Petition und ihre Beweggründe. Als sie schließlich konkrete Beispiele von Missbrauchsfällen anspricht und an ihren kleinen Sohn denkt, wird die Powerfrau verständlicherweise ganz emotional, wie das Video zeigt.

Vom Pocher-Nachwuchs gibt’s keine Fotos im Netz

Schnell noch ein Foto von dem süßen Windel-Fratz auf Instagram teilen und ein Badevideo des eigenen Sprösslings auf Facebook posten: Für Amira und Oliver Pocher (42) ist das ein absolutes No-Go! Die Gefahr, dass Fotos und Videos des eigenen Kindes plötzlich im Darknet landen, ist viel zu groß. "Ich könnte nicht damit leben, wenn ich wüsste, dass es Leute gibt, die sich das Zuhause auf den Bildschirm holen und was weiß Gott damit machen", so Amira im Interview mit RTL. "Wir müssen unsere Kinder schützen! Wir müssen unseren Kindern die Privatsphäre einfach gewähren, die ihnen zusteht."

Amira und Oliver Pocher sind sich einig: Solange sie die Erziehungsberechtigten sind, wird es von ihren Kids niemals Fotos oder Videos im Netz geben.
Amira und Oliver Pocher sind sich einig: Solange sie die Erziehungsberechtigten sind, wird es von ihren Kids niemals Fotos oder Videos im Netz geben.
© imago images/Future Image, Christoph Hardt via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Petition „Kinder schützen – Betroffene stützen“

Und genau aus diesem Grund nutzt Amira ihre Reichweite in den sozialen Medien. Sie will Kinder vor Gewalt im Netz schützen und konnte gemeinsam mit Olli in Zusammenarbeit mit Instagram und dem LKA Düsseldorf bereits große Erfolge erzielen. Doch die 28-Jährige Mutter strebt nach mehr: Mit Hilfe der Petition "Kinder schützen – Betroffene stützen" sammelt Amira gemeinsam mit einem riesigen Team Unterschriften. Sie wollen erreichen, dass das Thema Kindesmissbrauch stärker Einzug in die Politik hält und massiv dagegen vorgegangen wird.

Damit das passiert, müssen 50.000 Unterschriften zusammenkommen – aktuell (11.12.) haben Amira und ihr Team bereits über 30.300 Unterschriften zusammen. Hier können auch Sie die Petition unterschreiben.

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

Amira Pocher bekam ohne Vorwarnung Kinderpornos geschickt

Dass das Thema Pädophilie und Kindesmissbrauch besonders für Eltern ein unfassbar wichtiges Thema ist, liegt auf der Hand. Amira, die selbst einen einjährigen Sohn Zuhause hat und ihr zweites Kind erwartet, fühlt sich dem Thema zu 100 Prozent verpflichtet. Als sie jedoch vor einigen Monaten ein Video mit pornografischem Inhalt zugeschickt bekommt, bricht für sie eine Welt zusammen. "Ich hab geschrien, ich hab mich auf den Boden geworfen und ich hab erst mal zwei Stunden nur geweint. Ich konnte nicht mehr! Dieses Video wird mich mein Leben lang verfolgen", erinnert sie sich im RTL-Interview.

„Dein Kind muss DICH glücklich machen“

Umso wichtiger ist es für Amira, weiter für Kinder und deren Privatsphäre zu kämpfen. "Dein Kind muss DICH glücklich machen, dein Kind muss DIR gefallen, du musst es niemandem zeigen", so der Appell der baldigen Zweifach-Mama.

„Die Pochers hier“ auf AUDIO NOW anhören

In ihrem AUDIO NOW-Podcast "Die Pochers hier!" sprechen Amira und Oliver Pocher ganz offen über ihre Erfahrungen mit Pädophilen und welche Promis ihre Warnungen einfach ignorieren – und das trotz eindeutiger Bildbeweise!

Außerdem sind alle Folgen der RTL-Late-Night-Show "Pocher – gefährlich ehrlich!" zum nachträglichen Abruf auf TVNOW verfügbar.