Diese Tipps können viel Ärger ersparen

Häufige Fehler bei Flugreisen: Was niemals ins aufgegebene Gepäck sollte

Um sich Ärger zu ersparen: DAS sollten Sie besser nicht in den Koffer packen!
Um sich Ärger zu ersparen: DAS sollten Sie besser nicht in den Koffer packen!
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13. April 2022 - 15:32 Uhr

von Svenja Hoffmann

Wer in den Urlaub fliegt, kommt ums Kofferpacken nicht herum. Um sich Ärger und Stress zu ersparen, empfiehlt es sich, dabei einige Tipps zu beachten. Was Sie besser nicht in aufgegebene Koffer packen sollten und warum, das erfahren Sie jetzt.

Nicht immer erreicht der Koffer das Ziel

Man mag es sich zwar nicht ausmalen, aber immer wieder kommt es vor, dass man selbst zwar am Urlaubsziel angekommen ist, der eigene Koffer es aber nicht geschafft hat. Stress ist dann vorprogrammiert – eine Liste an Formalitäten muss abgearbeitet werden.

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Um in einer solchen Situation nicht noch mehr Ärger zu haben, ist es ratsam, sich im Vorfeld gedanklich mit dem Worst Case zu befassen: In weiser Voraussicht sollten gewisse Dinge lieber nicht im aufgegebenen Gepäck, sondern im Handgepäck verstaut werden.

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1. Medikamente

Im Urlaub darf eine Reiseapotheke nicht fehlen, klar! Meist ist die so umfangreich, dass sie im Handgepäck einfach zu viel Platz wegnehmen würde – keine Frage also, dass man sie im aufgegebenen Gepäck verstaut.

Was Sie allerdings auf keinen Fall in den Koffer packen sollten: Medikamente, die Sie oder Mitreisende auf jeden Fall regelmäßig benötigen. Dazu gehören zum Beispiel Medikamente für Herzerkrankungen, Hormonpräparate, Blutdruckmittel und Co. Einfach alles, auf das Sie auf keinen Fall verzichten können. Denn während man die meisten Präparate, die man in der Reiseapotheke hat, einfach in der nächsten Apotheke nachkaufen könnte, gestaltet sich das mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in der Regel schwieriger.

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2. Formulare, Wertsachen und Co.

Ebenfalls nichts im aufgegebenen Gepäck verloren haben Wertsachen, Formulare und andere wichtige Unterlagen. Sie müssen sich beim Koffer packen immer daran erinnern, dass es sein kann, dass Ihr Koffer nicht das Ziel erreicht.

Und anders als Klamotten und Drogerie-Artikel, kann man wichtige Papiere, Geld und Wertsachen nicht so leicht neu beschaffen. Auch Formulare für Ferienwohnungen, Mietwagen und andere Bestandteile der Reise sollten immer im Handgepäck mitgetragen werden.

3. Ladegeräte und sonstige Elektroartikel

Heutzutage ist die Liste an Elektroartikeln, die man mit auf Reisen nimmt, fast so lang wie die der Klamotten. Aber was bringen einem all die Geräte, wenn sie am Ende keinen Strom mehr haben und die Ladegeräte es nicht in den Urlaub geschafft haben? Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Ladekabel – zumindest die der wichtigsten Geräte – im Handgepäck mit sich zu führen. Auch größere Geräte, wie Laptops sollten eher nicht im Koffer reisen. Nicht immer wird mit aufgegebenem Gepäck zimperlich verfahren – die Gefahr einer Beschädigung ist daher groß.

Tipp: Es gibt außerdem elektronische Gegenstände, die aus Sicherheitsgründen im aufgegebenen Gepäck gar nicht erlaubt sind. So dürfen unter anderem E-Zigaretten, Powerbanks und Laptops mit bestimmten Eigenschaften nicht im Rumpf eines Flugzeugs mitfliegen.

Unsicherheiten beim Kofferpacken? Diese Tipps können zusätzlich helfen!

Sind Sie dennoch einmal ratlos, ob Sie etwas in den Koffer packen können, oder ob es lieber im Handgepäck mitfliegen soll, dann können Sie sich mit diesen Tipps Klarheit verschaffen:

  • Fragen Sie sich, ob Sie notfalls einige Tage oder gar den ganzen Urlaub über ohne den Gegenstand oder die Medikamente zurechtkommen würden – oder zumindest, ob er leicht zu ersetzen ist. Nein? Dann gehört es nicht ins aufgegebene Gepäck!
  • Die meisten Airlines bieten auf ihren Websites Listen an, denen man entnehmen kann, ob ein Gegenstand als gefährlich eingestuft ist und ob er daher lieber im Handgepäck oder im aufgegebenen Gepäck zu verstauen ist – oder ob er gar ganz für die Mitnahme verboten ist. Bei Unsicherheiten sollten Sie immer die Airline konsultieren – so ersparen Sie sich Ärger und Stress am Flughafen.