Haare färben in der Schwangerschaft: Gefährlich?

21. August 2017 - 16:55 Uhr

Risiken fürs Kind sollten bedacht werden

Ernst neulich erntete YouTuberin und Ex-'Bachelor'-Kandidatin Sarah Nowak (26) einen Shitstorm, da sie sich während der Schwangerschaft die Haare färben ließ. Sie postete Vorher-nachher-Bilder ihrer Frisur bei Facebook und Instagram und empörte damit ihre Fans, die sich Sorgen um das Baby machen.

Wir haben bei einer Friseurin nachgefragt, ob Haare färben in der Schwangerschaft wirklich gefährlich für den Nachwuchs im Bauch ist!

In den ersten Monaten der Schwangerschaft aufs Färben verzichten

"Sobald eine Haarfarbe auf die Kopfhaut aufgetragen wird, wird sie natürlich vom Organismus aufgenommen, geht durch die Blutbahn und einmal durch den kompletten Körper durch", erklärt uns unsere Expertin Anna Heckmann. "Wir raten unseren Kunden, in den ersten drei kritischen Monaten komplett darauf zu verzichten." Wissenschaftlich ist zwar nicht bewiesen, dass Haare färben in der Schwangerschaft gefährlich ist. Allerdings können Risiken für das Ungeborene nicht ausgeschlossen werden. Außerdem gelten die ersten drei Monate einer Schwangerschaft medizinisch ohnehin als kritisch.

Auf diese Alternativen können Schwangere zurückgreifen

Wer auf Nummer sicher gehen will, aber dennoch nicht neun Monate mit einem Ansatz auf die Straße gehen möchte, für den hat die Friseurin auch einen Tipp: "Wir empfehlen auf Produkte umzuschwenken, die so wenig synthetische Inhaltsstoffe wie möglich besitzen." Dafür gebe es heutzutage viele Alternativen auf dem Markt, wie zum Beispiel Haarfarben auf pflanzlicher Basis. Die Expertin rät, auf Haarfarben ohne künstlich hergestellte Farbpigmente zurückzugreifen.

Zum Blondieren sollte mal auf Ammoniak verzichten. Welche Alternative zum klassischen Haare färben allerdings am schonendsten für das Kind und damit am geeignetsten für Schwangere ist, verrät Ihnen unsere Expertin im Video!