GZSZ-Folge 6148 vom 13.12.2016: Felix verrät seine Mutter an Jo Gerner

13. Dezember 2016 - 10:25 Uhr

Das Ende der Eiszeit

Felix ist der perfekte Sohn – loyal, strebsam und immer vorsorglich. Fast das genaue Gegenteil von seinem Bruder Chris, den die Familie nicht interessiert. Doch Rosa ist in ihren jüngeren Sohn Christian vernarrt. Sie will sich mit ihm um jeden Preis versöhnen. Doch diese Versöhnung stößt Felix sauer auf.  

Die Folgen von zu wenig Liebe

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Felix kann nicht ertragen, dass seine Mutter Christian nicht aus ihrem Herzen verbannt.

Rosa (Joana Schümer) bietet ihrem Sohn Christian (Eric Stehfest) eine großzügige Spende für sein Charity-Projekt an. Er will dafür sorgen, dass Obdachlose im kalten Winter ein Dach über dem Kopf haben. Zuerst lehnt er Rosas Unterstützung ab, denn er will mit seinem Projekt nicht das Image ihrer Bank aufpolieren. Doch als ein Obdachloser fast vor seinen Augen stirbt, weil er draußen in der Berliner Kälte schlafen muss, ändert er seine Meinung. Er will seine Differenzen mit seiner Mutter hintenanstellen, um Obdachlose zu retten. Doch dieser Sinneswechsel kommt nicht bei allen Beteiligten gut an. "So hat jeder seinen Preis, selbst der sonst so integre Christian Lehmann", verhöhnt Felix (Thaddäus Meilinger) seinen kleinen Bruder. Chris ist es schwer gefallen, seine Mutter um Hilfe zu bitten. Doch vor seinem verhassten Bruder will er nicht klein beigeben. "Hast du Angst, das ich dich von Mamis Schoss schubse", fragt er provokativ und hat damit ins Schwarze getroffen.

Da seine Beleidigung an Chris abprallt, stellt er seine Mutter zur Rede. Er kritisiert, dass sie ihm einfach so Geld hinterherwirft. "Christian, mein kleiner Bruder, hat noch nie auch nur einen einzigen Finger dafür gekrümmt. Im Gegenteil, er verurteilt alles, was damit zu tun hat", versucht er seiner Mutter klar zu machen, wen sie da unterstützt. Doch Rosa sieht die Dinge anders. "Seit Vater tot ist, habe ich jede freie Minute geschuftet, alles für die Bank, alles für die Familie. Wofür? Christian braucht nur einmal angekrochen zu kommen und kriegt alles, was er will", redet sich Felix seinen Frust von der Seele. Doch Rosa will das nicht hören. Sie will sich nicht eingestehen, dass sie Christian mehr durchgehen lässt als Felix. "Deine Eifersucht ist unangemessen und unprofessionell", sagt Rosa emotionslos und erinnert Felix dann an seinen eigenen Fehler, der die Bank viel Geld gekostet hat. Das war das Letzte, was Felix hören wollte. Er fühlt sich von seiner Mutter ungerecht behandelt, weniger geliebt, obwohl er sie nie im Stich gelassen hat. Die Erkenntnis, dass er nur zweitrangig ist, schmerzt sehr und lässt ihn eine verhängnisvolle Entscheidung treffen.      

Verrat aus Eifersucht

Er verrät seine Mutter an Gerner (Wolfgang Bahro). Felix erzählt Gerner, dass seine Mutter Gerners größten Konkurrenten in Berlin übernehmen will und so bald seine Gegnerin ist. Gerner trifft diese Information wie ein Schlag. "Meine Mutter hat klare Prioritäten und die liegen nicht bei mir, sondern bei meinem Bruder", erklärt Felix seinen Verrat. Gerner kann Felix' Verbitterung verstehen und ist froh über diese Information. "Die Versöhnung mit meinem Bruder geht für meine Mutter über alles", sagt Felix resigniert, während Gerner sich schon einen Plan B einfallen lässt. Kann er Rosa linken?