GZSZ-Folge 6118 vom 01.11.2016: Gibt Chris seiner Mutter Rosa eine Chance?

01. November 2016 - 9:00 Uhr

Eine heikle Entdeckung

Chris hatte schon immer ein schwieriges Verhältnis zu seiner Mutter. Sie ist für ihn die intrigante und eiskalte Bankerin. Er verabscheut ihre Art zu leben und hat mit seiner Meinung noch nie hinterm Berg gehalten. Trotzdem, versucht Rosa immer wieder, einen Schritt auf ihren jüngsten Sohn zu zumachen. Doch nun macht Chris eine Entdeckung, die ihm die Sprache verschlägt. Ist sein Leben ein einziger Betrug?

"Dein soziales Getue ist absolut verlogen"

Chris (Eric Stehfest) kann es nicht fassen, seine Mutter steht auf Frauen. Das lässt seine Meinung von der Ehe seiner Eltern noch weiter sinken. Für ihn ist klar, dass die Ehe zwischen seinen Eltern nur arrangiert und er und sein Bruder nur die benötigten Erben waren. Rosas (Joana Schümer) Widerrede lässt er nicht gelten. Seine Mutter schmerzt das sehr.

Als Felix (Thaddäus Meilinger) bemerkt, wie Rosa unter Chris' Urteil leidet, versucht er mit Chris darüber zu reden. Doch Chris hat für seinen Bruder nur Hohn und Spott übrig. "Als echtes Muttersöhnchen muss man natürlich auch die verlogene Ehe der Eltern verteidigen". Felix hat damit gerechnet, dass Chris einmal mehr den moralisch Überlegenen gibt. "Rosa hat Papa geliebt", ist sich Felix sicher. Er weiß, wie seine Mutter sich nach dem Tod ihres Mannes gefühlt hat. Er war an ihrer Seite, während Chris durch die Welt reiste ohne Rücksicht zu nehmen. "Dein soziales Getue ist absolut verlogen", wirft er ihm an den Kopf. Dieser Stich sitzt.  

Doch Chris ist kein Unmensch und will mit seiner Mutter reden. "Ich will mich entschuldigen. Ich glaube, ich habe da zu schnell geurteilt." Rosa ist erleichtert, dass Chris sich ihre Version der Geschichte anhören will: "Er war mein Seelenverwandter. Wir konnten alles teilen sogar die Wahrheit." Zwischen Rosa und seinem Vater gab es keine Lügen. Er wusste, dass Rosa auf Frauen steht. "Es war eine sehr besondere Beziehung, die wir hatten", erklärt Rosa. Chris ist verunsichert. Wie konnten ihm diese Geheimnisse so lange verborgen bleiben? Rosa will ihm alles erzählen und gesteht Chris: "Du hast mir so oft gefehlt." Ist seine Mutter doch ganz anders als er immer dachte? Kann Chris Rosa verzeihen?