GZSZ-Folge 6075 vom 31.08.2016: Chris geht auf Felix los

31. August 2016 - 9:37 Uhr

Felix bringt Chris auf die Palme

Chris und Felix könnten verschiedener nicht sein: Der eine ist ein Weltverbesserer, der andere durch und durch Geschäftsmann. Nun treffen sich die ungleichen Brüder nach Jahren der Eiszeit in Berlin wieder. An Versöhnung ist da nicht zu denken.

Zwei Streithähne in der Kampfarena

GZSZ: Chris und Felix gehen aufeinander los.
Als sich die verfeindeten Brüder Chris und Felix wieder gegenüberstehen, bricht sich die Wut auf den jeweils anderen Bahn.

Das war eine Provokation zu viel. Chris (Eric Stehfest) schlägt zu. Seine Gefühle, die er so viele Jahre unterdrückt hatte, brechen aus ihm heraus. Sein Bruder Felix (Thaddäus Meilinger) ist ihm ein Dorn im Auge. Er verkörpert alles, was Chris hasst. Nun taucht dieser Typ im 'Mauerwerk' auf und zieht seine Beziehung zu seinem Opa in den Dreck. Er beschuldigt ihn, Schuld am Tod des geliebten Opas zu haben. Dabei ist es für Chris ganz klar, wer schuldig ist: seine Mutter. Doch auch in Felix hat sich eine Menge Wut angestaut. Er scheint auf den ersten Schlag seines Bruders nur gewartet zu haben, um ebenfalls zuschlagen zu können. Die beiden gehen sich an die Gurgel und raufen sich. Ole und Leon (Daniel Fehlow) müssen eingreifen um die beiden Brüder auseinander zu bringen. Doch schon stürzt sich Felix wieder auf Chris. Nun wirft sich Sunny (Valentina Pahde) dazwischen, die nicht glauben kann, was sie dort sieht. "Hört sofort auf! Sofort auseinander! Könnt ihr euch nicht einmal wie Erwachsene benehmen und miteinander reden", brüllt Sunny die beiden Brüder an. Doch an reden ist nach dieser Rauferei nicht zu denken. Mit hängenden Köpfen verlassen die beiden Streithähne die Kampfarena. 

Chris sucht Trost in Sunnys Armen

Sunny versucht nach dem Bruderkampf mit Chris zu reden. Sie will wissen, was das Fass zum Überlaufen gebracht hat. "Dass unser Opa heute vor zehn Jahren gestorben ist, interessiert ihn einen Scheiß", sagt Chris voller Enttäuschung. Doch etwas anderes nagt an Chris. Der Vorwurf seines Bruders hat ihn hart getroffen. "Felix hat Recht. Als sie seine Wohnung geräumt haben", Chris stockt. "Wenn ich da gewesen wäre, dann hätte er sich vielleicht nicht ...", doch dann verstummt Chris. Der Tod seines Opas ist immer noch ein Trauma für ihn. Seit zehn Jahren trägt er diese Narbe mit sich herum. Sunny versucht, Chris zu beruhigen: "Chris, du kannst doch nichts dafür, dass sich dein Opa das Leben genommen hat." Doch Chris macht sich Vorwürfe, dass er nicht für seinen Opa da war. Der Mensch, der ihm am allermeisten bedeutet hat. Nun ist es an Sunny, Chris zu trösten. Sie nimmt den verzweifeltem Chris in die Arme. Chris hat diesen Schmerz noch nie mit jemandem geteilt. Sunnys Nähe und Verständnis tut ihm gut. Wird daraus mehr?