GZSZ: Dieser emotionale Dreh hat Lea Marlen Woitack sensibler gemacht

14. Oktober 2016 - 9:49 Uhr

Lea Marlen Woitacks intensivste GZSZ-Story

Ein Baby – mit diesem Gedanken musste Sophie sich erst einmal anfreunden. Sie hatte sich ihr Leben anders vorgestellt. Leon hingegen war von Anfang an Feuer und Flamme. Schließlich kann er sie mit seiner Vorfreude anstecken. Die beiden sind glücklich, bald Eltern zu werden. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit den beiden.

Eine schmerzhafte Nachricht für Sophie

Sophies sehnlichster Wunsch hat sich nicht erfüllt.
Sophies sehnlichster Wunsch hat sich nicht erfüllt.

Leons (Daniel Fehlow) und Sophies (Lea Marlen Woitack) Kind ist lebensgefährlich krank. "Vielleicht haben wir ja Glück und sie hat nicht die schlimmste Form von Trisomie 18", versucht Sophie sich und Leon Mut zu machen. Doch ihr Wunsch wird nicht erhört. Und so stehen Sophie und Leon vor einer schwierigen Entscheidung: "Die beiden sind unterschiedlicher Meinung. Leon meint, dass sie das Kind nicht bekommen sollten, weil er auch an Sophie denkt und was das für sie körperlich und psychisch bedeutet und auch Angst hat, dass das Baby immer weiter wächst und die Geburt dann schmerzhaft für sie wird", erklärt GZSZ-Schauspielerin Lea Marlen Woitack. Ihre Rolle setzt sich schließlich durch. "Sophie möchte das Sterbedatum ihres Babys nicht festlegen."

Trotz der unheilbaren Krankheit will Sophie (Lea Marlen Woitack) ihr Baby so lange wie möglich behalten. Sie hoffte, die Kleine wenigstens noch kurz im Arm halten zu können. Jede ihrer Bewegungen hatte Sophies Herz einen Freudenhüpfer versetzt. Doch Leons Zweifel bleiben: "Ich habe Angst um dich." Er sorgt sich um seine Frau und die Auswirkungen dieser leidvollen Schwangerschaft, während Sophie versucht, ihre Schwangerschaft zu genießen. Doch plötzlich spürte sie die Kleine nicht mehr. "Sie merkt irgendetwas stimmt hier nicht", erzählt GZSZ-Star Lea Marlen Woitack. Im Krankenhaus ereilte sie die schlimme Botschaft.   

Dieser GZSZ-Dreh hat Lea Marlen Woitack verändert

Leon und Sophie leiden gemeinsam.
Leon und Sophie übermannt der Schmerz.

"Ihr Herz muss heute Nacht aufgehört haben, zu schlagen", meint der Arzt behutsam. Sophie bricht in Tränen aus. Alle ihre Hoffnungen haben sich zerschlagen. Es schmerz sie, dass sie ihr Baby nicht einmal im Arm halten konnte. Doch sie muss stark sein, denn sie muss ihr totes Baby zur Welt bringen. Der Arzt will die Wehen einleiten. "Ich bin bei dir. Wir schaffen das", versucht Leon seiner Frau Mut zu machen. Doch beide leiden unendlich unter dieser Belastung. "Ich habe solche Angst", sagt Sophie kurz vor der Geburt ihres toten Kindes zu Leon. Der Dreh findet nicht im GZSZ-Studio sondern im Krankenhaus statt, damit die Schauspieler sich leichter in die richtige Stimmung versetzen können. "Es war für niemanden ein normaler Drehtag. Wir haben danach noch zusammen gegessen und es dauerte länger bis alle nach Hause gefahren sind. Wir konnten uns gar nicht so richtig lösen, weil das wirklich ein sehr intensives Erlebnis für alle war und traurig", erzählt GZSZ-Star Lea Marlen Woitack über den Dreh.

Nicht nur ihre Rolle Sophie hat dieser Dreh verändert, auch Lea Marlen Woitack hat nach dieser intensiven Geschichte Veränderungen an sich wahrgenommen. "Ich merke, dass ich sensibler mit dem Thema geworden bin. Oder überhaupt, was Menschen passieren kann und wie wertvoll das ist, wenn alles gut geht." Die GZSZ-Schauspielerin zieht ein positives Fazit dieser traurigen Geschichte: "Ich versuche dankbar zu sein, für das, was alles in der Welt gut geht."    

Auch interessant