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Stiftung Warentest: Die besten günstigen Medikamente gegen Erkältung

Eine Frau liegt mit Erkältung auf dem Sofa
Eine Frau liegt mit Erkältung auf dem Sofa
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08. Januar 2021 - 14:09 Uhr

Grippaler Infekt: Diese Medikamente verschaffen Linderung

Bei den einen kratzt zuerst der Hals, bei anderen läuft die Nase: Ist eine Erkältung im Anmarsch, wappnen sich viele mit Tabletten, Sprays und Lutschpastillen. Diese können die Krankheit zwar nicht verhindern, aber durchaus für Linderung bei Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Halsweh und Co. sorgen. Welche Erkältungsmittel empfehlenswert sind, hat "Stiftung Warentest" jetzt geprüft.

Erkältung, Grippe - oder doch Corona?

Wer schlagartig gleich­zeitig unter hohem Fieber, heftigen Kopf-, Muskel- und Glieder­schmerzen, einem starken Ruhebedürfnis und schwerem Krank­heits­gefühl leidet, sollte schnell einen Arzt kontaktieren, um eine Grippe auszuschließen. Bleibt zusätzlich auch der Geruchssinn auf der Strecke, könnte es sich möglicherweise auch um eine Corona-Infektion handeln. Ein Test sorgt hier für Gewissheit, die selbstgewählte Isolation für den Schutz der Mitmenschen.

Ist der Verlauf weniger drastisch und es läuft nur die Nase und der Hals kratzt, handelt es sich meist um eine schlichte Erkältung. Die wird auch als grippaler Infekt bezeichnet. Der ist zwar lästig, aber einigermaßen gut zu behandeln und in der Regel harmlos.

+++ Ist es nur eine Erkältung oder Corona? Die wichtigsten Symptome und Unterschiede erklären wir hier +++

Kombi-Medikamente können Körper belasten

Zaubern können Erkältungsmittel nicht, doch sie verschaffen Linderung. Das gelingt schon mit rezeptfreien, günstigen Medikamenten aus der Apotheke, wie "Stiftung Warentest" erklärt. Patienten können demnach viel Geld sparen, denn bei den Medikamenten mit einem bestimmten empfehlens­werten Wirk­stoff gibt es teil­weise große Preis­unterschiede.

Von Kombinations-Präparaten wie Aspirin Complex, Grippostad C oder Wick MediNait raten die Tester hingegen erneut ab. Demnach sind diese wenig geeignet, um den Körper gegen einen grippalen Infekt sinnvoll zu stärken, da sich die jeweils enthaltenen Inhaltsstoffe nicht sinnvoll ergänzen oder den Körper unnötig belasten. Zudem steigt mit der Verwendung solcher Produkte das Risiko von Nebenwirkungen. Laut Stiftung Warentest sollte jedes Symptom einzeln bekämpft werden – etwa mit diesen Medikamenten:

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Fieber und Schmerzen

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Fieber gilt ab 39 Grad als hoch.
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Bei Fieber sollte beachtet werden, dass dieses dem Körper hilft, Krankheitserreger zu bekämpfen. Mediziner bezeichnen eine Körpertemperatur von mindestens 38 Grad Celsius als Fieber. Ab 39 Grad wird von hohem Fieber gesprochen (bei Kindern 39,5 Grad) - entsprechende Mittel sollten erst ab dieser Temperatur eingesetzt werden. Ab 42 Grad drohen dem Körper Organschäden. Bei unklaren Symptomen und/oder besonders hohem oder länger als drei Tage anhaltendem Fieber sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Halsschmerzen

Hustenreizstiller

Hustenlöser

Schnupfen

  • Sine AL 1, 10 ml für Schulkinder und Erwachsene (2,91 Euro)
  • Nasenspray ratiopharm, 10 ml für Erwachsene (4,08 Euro)
  • Nasivin Dosierspray, 10 ml für Schulkinder und Erwachsene (6,31 Euro)
  • Abtei Meersalz Nasenspray, 20 ml für Klein-, Schulkinder und Erwachsene (3,69)

Alle Empfehlungen für Erkältungsmittel finden Sie auf der Website von Stiftung Warentest.

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