Girokonto wechseln: So einfach können Sie Gebühren sparen

© dpa, Angelika Warmuth, awa cul lof wok lof

1. März 2018 - 16:56 Uhr

Bankkonto wechseln und Gebühren für Überweisungen & Co. sparen

Kontoführung, Automatenbenutzung, Überweisungen: Die Gebühren für ein Girokonto können ganz schön ins Geld gehen und steigen immer weiter. Dabei gibt es Girokonten auch völlig umsonst. 'Stiftung Warentest' hat jetzt zusammengefasst, wann sich ein Kontowechsel lohnt und wie Sie dabei am besten vorgehen.

Mehr als 100 Euro lassen sich beim Kontowechsel sparen

ARCHIV - Eine Rentnerin hält am 13.07.2015 in Kempten (Bayern) einen Geldbeutel mit verschiedenen Euroscheinen.  Die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland werden im kommenden Jahr voraussichtlich die kräftigste Rentenerhöhung seit 20 Jahren erhalte
Ein Kontowechsel kann viel Geld sparen.
© dpa, Karl-Josef Hildenbrand

Laut des 'Bundesverbandes Deutscher Banken' haben zwei von drei Bürgern noch nie ihre Bank gewechselt. Dabei lassen sich mehr als 100 Euro im Jahr sparen, wenn das Girokonto gewechselt wird - so die 'Stiftung Warentest'.

Wir erklären Schritt für Schritt, wie Sie das Konto wechseln:

  • 1. Vor dem Wechsel: Wie viel kostet ihr Girokonto zurzeit? Mehr als 60 Euro im Jahr ist zu teuer. Sie sollten das Kontomodell oder die Bank wechseln.
  • 2. Auf Bedingungen achten: Vor dem Wechsel darauf achten, dass Sie jederzeit einfach und kostenlos an Bargeld kommen. Sie sollten zudem nachfragen, ob das Girokonto an Bedingungen geknüpft ist (z.B. Online-Kontoführung, ob ein bestimmter Betrag monatlich überwiesen werden muss, ob ein Genossenschaftsanteil gekauft werden muss oder eine Geldanlage bei der Bank getätigt werden muss). Sie sollten selbst entscheiden, ob Sie diese Bedingungen erfüllen können/wollen.
  • 3. Wechselhilfe der Bank in Anspruch nehmen: Ihre neue Bank hilft Ihnen beim Wechsel des Kontos. Dafür gibt es zwei Wege: Sie können entweder ein Formular ausfüllen, das ihre neue Bank ermächtigt, Daten von der alten Bank anzufordern. Alternativ können Sie auch von zuhause aus den digitalen Kontowechselservice in Anspruch nehmen. Die Bank stellt Ihnen anschließend die Übersicht aller Buchungen der letzten 13 Monate zur Verfügung. Diese Liste hilft Ihnen zu entscheiden, welche Zahlungspartner von ihrer neuen Kontoverbindung wissen sollten. Arbeitgeber, Stromversorger oder Kreditgeber informiert die Bank. Bei Daueraufträgen müssen Sie sich selbst darum kümmern.
  • 4. Kontrolle des Umzugs: Kontrollieren Sie, ob alle Zahlungspartner die Kontoverbindung erhalten haben. Die neue Bank schickt Ihnen dafür eine Übersicht zu.