Gewittertief KARIN zieht durch Deutschland

Hier drohen jetzt schlimme Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen

Gewitter mit Starkregen und ein fast herbstliches Wochenende 7-Tage-Wettertrend: Die Hitze kommt nochmal zurück
01:09 min
7-Tage-Wettertrend: Die Hitze kommt nochmal zurück
Gewitter mit Starkregen und ein fast herbstliches Wochenende

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von Björn Alexander und Claudia Träger

Die meisten von uns sind die Hitze und jetzt auch noch die Schwüle wohl leid. Und es kommt ja auch vorübergehend Abkühlung. Aber so hatten wir uns nicht gewünscht. Ein Gewittertief mit Namen Karin eiert durch Deutschland und birgt dabei die Gefahren von Sturmböen, Hagel und vor allen Dingen Starkregen inklusive Überflutungen. So richtig heftig wird es ab der Nacht.

Gewittertief Karin: Welche Gefahren drohen?

Weil die Luftdruckgegensätze gering sind, ziehen die Gewitter voraussichtlich sehr langsam weiter und der Regen fällt lange und intensiv auf die gleiche Stelle. Gleichzeitig sind die Böden vielerorts so ausgedörrt, dass sie die starken Niederschläge nicht gut aufnehmen können und das Wasser einfach abfließt. So ist die Gefahr von Überflutungen deutlich erhöht. „Sturmböen und Hagel sind ebenfalls nicht auszuschließen“, sagt Wetter.de-Meteorologe Björn Alexander.

Unwetter und Starkregen: Wo wird es am schlimmsten?

Unwettergefahr am Donnerstag: Es geht erst in der Nacht so richtig los.
Am Donnerstag halten sich die Gewitter zunächst noch zurück. In der Nacht zu Freitag werden sie allerdings heftiger.
wetter.de

So ganz genau lässt sich das nicht sagen. Alexander kann aber auf jeden Fall diese Risikogebiete benennen: „Die Schwerpunkte liegen in der Nacht wahrscheinlich im Osten mit etwa 20 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter - in Spitzen örtlich mehr. Richtung Schwarzwald und Alpen sind örtlich ebenfalls intensivere Gewitter zu erwarten.“

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Wie geht es am Freitag weiter?

Noch mehr Unwetter drohen am Freitag.
Vom Südwesten bis zur Ostsee drohen am Freitag Gewitter, die auch zu ausgewachsenen Unwettern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen werden können.
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Tagsüber ist der Südosten von Deutschland besonders gefährdet. „In den Regionen vom Alpenrand bis etwa an den Bayrischen Wald und bis heran an die Mittelgebirge sind - je nach Wettermodell - teilweise Regenmengen von mehr als 100 Liter je Quadratmeter möglich“, erläutert Alexander. Auch im Osten könnte es stellenweise ähnlich heftig werden.

Erst Dürre und Hitze, jetzt Unwettergefahr: Woher kommen diese extremen Wettersituationen?

Das Grundproblem ist die fehlende Dynamik in unserer Atmosphäre. Großwetterlagen halten sich dadurch einfach wesentlich länger. Damit können beispielsweise Heißluftmassen aus dem Süden immer weiter nordwärts vorankommen. Oder eben auch Gewitterkomplexe einfach nicht weiterziehen, sich immer wieder neu aufladen und quasi auf ein und derselben Stelle ihre Wassermassen abladen.

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(ctr)