Marko Marin hat einen neuen Verein gefunden

Jetzt guckt er sich mal Ungarn an

Sieht man dann demnächst auch bei RTL, NITRO oder auf TVNOW: Marko Marin
Sieht man dann demnächst auch bei RTL, NITRO oder auf TVNOW: Marko Marin
© picture alliance, R4464 Jens Niering

18. September 2021 - 20:12 Uhr

Willkommen in der Europa League

Skurrile Selbsterhöhungen, bizarre Experten-Bewertungen – oder einfach nur die klassische Mischung aus Genie und Wahnsinn: Es gibt Fußballer-Karrieren, die sind bunter als manche Firmenlogos. Ansgar Brinkmann kann davon ein Lied singen, Max Meyer ebenso – und Marko Marin sowieso. Letzterer, dereinst bei seinem Wechsel von Werder Bremen zum FC Chelsea von englischen Medien zum "German Messi" hochstilisiert, ist bei seiner 12. Profi-Station angekommen.

Marin ein reiner Europa-League-Experte

Bei Ferencvaros Budapest will der 32-Jährige nun in den Herbst seiner Karriere tänzeln. Für den Handlungsreisenden in Sachen Fußball ist es bereits das zehnte Land, in dem er seiner Profession nachgeht.

Und damit ist der ehemalige Nationalspieler auch direkt wieder im europäischen Geschäft – und zwar in Marins Lieblingsgeschäft. Der ungarische Club, der seit dieser Saison vom früheren Kölner und Dortmunder Trainer betreuten Peter Stöger gecoacht wird, ist in der Europa League Gruppengegner von Bayer Leverkusen, hatte am Donnerstag noch nach starkem Kampf gegen die Werkself mit 1:2 verloren. Mit Marin kommt nun geballte EL-Erfahrung in Ungarns Hauptstadt: Mit Chelsea (2013) und dem FC Sevilla (2014) gewann er den Wettbewerb jeweils einmal.

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Und Meister kann er auch

Zuletzt hatte er in Saudi-Arabien gespielt, wo er bis zum Sommer von Al-Ahli an Al-Raid FC ausgeliehen war. Danach war Marins Vertrag ausgelaufen, seitdem war er vereinslos.

Marin hatte in der Bundesliga für Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen gespielt, bevor er 2012 zum FC Chelsea wechselte. Von dort wurde er fleißig an Sevilla, AC Florenz, RSC Anderlecht und Trabzonspor verliehen. In Europa hatte er vor seinem Wechsel nach Saudi-Arabien zuletzt ein Jahr bei Roter Stern Belgrad gespielt, davor zwei Jahre bei Olympiakos Piräus. Mit beiden Clubs wurde er Meister. Zwischen 2008 und 2010 bestritt er 16 Länderspiele für die DFB-Auswahl. (mli/sid)