Umstrittener Stadion-Einlass

Köln-Geschäftsführer Wehrle verteidigt 2G-Regel

12. August 2021 - 8:51 Uhr

Alexander Wehrle: "Fans erwarten Lösungen"

Ab Freitag rollt in der Fußball-Bundesliga wieder der Ball. Und das endlich wieder vor Fans. Der 1. FC Köln plant beim Heimspiel gegen Hertha BSC mit 16.500 Zuschauern, lässt aber so gut wie nur noch von Corona genesene oder Geimpfte ins Stadion. Diese 2G-Regel stößt auf Zustimmung, aber auch auf scharfe Kritik. Im Interview mit RTL/ntv verteidigt Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle die Maßnahme (oben im Video).

"Perspektivisch auch wieder 50.000 Fans"

"Wir haben einfach eine Verantwortung für die vielen, vielen FC-Fans und Dauerkarten-Inhaber, die geimpft sind und die von uns auch erwarten, dass wir Lösungen, dass wir Maßnahmen ergreifen, um perspektivisch auch wieder 50.000 Fans im Stadion begrüßen zu dürfen", sagte Wehrle.

Beim Spiel gegen die Hertha erhalten neben den Genesenen und Geimpften noch rund 1000 Kinder und Jugendliche Einlass, wenn sie einem negativen Test vorweisen.

Wer nicht geimpft sei und eine Dauerkarte habe, könne diese pausieren, sagte Wehrle. Der 1. FC Köln entschädige dafür. Der FC bemüht sich zudem, Impfangebote umzusetzen und weitere Anreize zu schaffen. Am Sonntag und voraussichtlich auch bei weiteren Spieltagen wird es auf den Vorwiesen und den Jahnwiesen zwei Impfstationen geben.

"Sponsoren haben sich beteiligt, es gibt eine Überraschungsbox. Wir werden einen Merchandising-Gutschein zur Verfügung stellen", sagte Wehrle: "Denn nur mit einer signifikanten Quote werden wir es hinbekommen, den Weg zu bestreiten in eine veränderte Normalität. Und deswegen werben wir fürs Impfen." (mar/sid)