Als sie schnorchelte, biss er zu

Frau prügelt Hai in die Flucht - mit diesem Trick überlebte sie

Heather West wurde von einem Zitronenhai angegriffen.
Heather West wurde von einem Zitronenhai angegriffen.
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Was für eine toughe Frau! Heather West lebt mit ihrer Katze in einem Wohnmobil, reist viel, hat schon viele Meere und Strände gesehen. Doch plötzlich findet sich die 42-Jährige in einem Alptraum wieder. Sie schnorchelt gerade am Strand der Dry-Tortuga-Inseln bei Florida, als sie von einem beinahe zwei Meter langen Hai angegriffen wird. Im Interview mit „Daily Mail“ erzählt sie jetzt, wie sie das überleben konnte.

Kurz vor dem Hai-Angriff filmte Heather noch das Meer

Handyaufnahmen, die kurz vor dem schrecklichen Unfall entstanden sind, zeigen eine wunderschöne Kulisse. Der Himmel ist wolkenlos, das Meer strahlend blau. Im Wasser ist keine Gefahr zu erkennen. Dieses Video lud Heather nach dem traumatisierenden Erlebnis hoch. Darin hört man ihre Stimme: „Könnt ihr die Gefahr sehen? Ich sehe den Hai auf den Aufnahmen nicht.“ Der Angriff kam – wie die Aufnahmen zeigen – aus heiterem Himmel.

„Der Zitronenhai zerrte und zerrte, und ich konnte seine Zähne in meinem Knöchel spüren“, sagte die Frau aus Texas der „Daily Mail“. Kurz darauf wird sie am Strand behandelt. Ihr Fuß blutet stark.

Die Universität von Florida überwacht Hai-Angriffe

Wie „The Guardian“ schreibt, habe es vor dem Angriff auf Heather West nur zehn weitere Angriffe durch Zitronenhaie gegeben – das gehe aus Daten der „International Shark Attack File“ (ISAF) an der Universität von Florida hervor. Keiner davon sei tödlich geendet. „Vorsicht ist immer noch geboten, da es sich um eine große Raubtierart handelt“, erklärte die „ISAF“ der Zeitung.

Ein Zitronenhai wie dieser hat Heather in der Nähe von Florida angeklickt. (Symbol)
Ein Zitronenhai wie dieser hat Heather in der Nähe von Florida angegriffen. (Symbol)
dpa

Parkwächter helfen Heather nach dem Hai-Angriff

Heather West sagte der „Daily Mail“, sie sei auf dem Weg zurück zum Ufer gewesen, als der Zitronenhai sie biss. „Ich trug Flossen und mein Tritt richtete nicht viel Schaden an“, sagte sie. „Also beschloss ich, mich nach vorne zu lehnen und zu schlagen. Ich schlug ihm immer und immer wieder, so fest ich konnte, ins Gesicht.“ Nach etwa 30 Sekunden habe er endlich von ihr abgelassen. Der Trick dabei: Die Schläge gingen immer wieder auf die empfindliche Nase des Tieres.

„Die nächsten zwei Minuten stand ich unter Schock und konnte nicht schwimmen, aber zu diesem Zeitpunkt waren meine Freunde zurück ins Wasser gerannt, um mir zu helfen“, erzählt die 42-Jährige der Zeitung. Zu ihrem Glück seien zwei Parkwächter in der Nähe gewesen. Sie hätten geholfen, die Wunde an ihrem Bein zu versorgen.

„Als ich am Ufer ankam, fing ich gerade an zu schreien ‚ich habe gewonnen, ich habe gewonnen‘, weil mir klar wurde, dass ich immer noch meinen Fuß hatte“, sagte sie. Im Wasser habe sie noch geglaubt, ihren Fuß verloren zu haben.

Heather wird nach der Hai-Attacke wieder ganz gesund werden

Bei einer Untersuchung von Heathers Fuß kam heraus, dass sie wieder vollkommen gesund wird.
Bei einer Untersuchung von Heathers Fuß kam heraus, dass sie wieder vollkommen gesund wird.
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„Als ich am Ufer ankam, fing ich gerade an zu schreien ‚ich habe gewonnen, ich habe gewonnen‘, weil mir klar wurde, dass ich immer noch meinen Fuß hatte“, sagte sie. Im Wasser habe geglaubt, ihren Fuß verloren zu haben.

Doch Heather hat tatsächlich Glück. Auf ihrem Instagram-Account lässt sie die Follower an ihrer Genesung teilhaben. Dort zeigt sie auch eine Untersuchung – daraus geht hervor: Das Hai-Opfer wird seinen Fuß wohl wieder ganz normal benutzen können. (dky)