Türen auf für's Publikum

Frankfurter Buchmesse startet mit strengem Hygienekonzept

18. Oktober 2021 - 17:48 Uhr

Buchmesse: Präsenzveranstaltung ab 20. Oktober

Ab 20. Oktober startet die Frankfurter Buchmesse. Für Aussteller und Gäste ist das in jedem Fall ein Grund zur Freude, denn statt einer digitalen Veranstaltung wie im letzten Herbst werden in diesem Jahr wieder die Türen für das Publikum geöffnet. Das geht aber nur mit einem strengen Hygienekonzept, das die Veranstalter zusammen mit dem Gesundheitsamt Frankfurt erarbeitet haben.

3G-Regel auf der Frankfurter Buchmesse

Buchmesse Frankfurt
Die Buchmesse freut sich auf Besucher – auch, wenn es weniger werden als gewohnt.
© deutsche presse agentur

1.700 Aussteller aus 74 Ländern nehmen in diesem Jahr an der Messe teil – im letzten Jahr vor der Pandemie waren es knapp 7.500 Aussteller aus 120 Ländern gewesen. Die Zahl der Besucher ist auf 25.000 pro Tag begrenzt – 2019 waren insgesamt mehr als 300.000 Besucher nach Frankfurt gekommen.

Zutritt haben nur Gäste, die geimpft oder genesen sind, alle anderen brauchen einen Test (3G). Tickets müssen online gebucht werden, um die Kontaktverfolgung zu gewährleisten und werden nur für jeweils einen Tag vergeben. Sechs Meter breite Gänge und größere Eingangsbereiche sollen helfen, Gedränge zu vermeiden. Es gilt Maskenpflicht, außer bei bestuhlten Veranstaltungen.

Frischluft und Videoüberwachung

Zu dem mit Gesundheitsamt und Messe abgestimmten Hygienekonzept gehört auch "100 Prozent Frischluftzufuhr in den Innenräumen", wie die Messe ankündigt. Videoüberwachung und zusätzliche Ordnungskräfte sollen sicherstellen, dass es nirgends zu Gedränge kommt. "Sicherheit hat oberste Priorität", sagt Gabi Rauch-Kneer, die Geschäftsleiterin für das Messe-Management.

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Weniger internationale Gäste

Rund 300 Autorinnen und Autoren werden real in Frankfurt dabei sein - weniger als früher, aber mehr als im Pandemiejahr 2020. Auch die Events in der Stadt sind zurück: Allein unter der Dachmarke "Bookfest" gibt es 57 Termine an knapp 20 verschiedenen Orten. Wie auch die Aussteller sind die Autorinnen und Autoren weniger international, die meisten kommen aus Deutschland, einige aus dem europäischen Ausland. (dpa/fge)