Schluss mit Plastikbechern & Co.?

Bundesweite Mehrwegpflicht sorgt für Kritik bei Frankfurter Gastronomen

07. Mai 2021 - 17:52 Uhr

Mülleimer quellen über

Schnell mal einen Kaffee im Pappbecher – für viele von uns ist das Alltag. Doch der Pappbecher, der Deckel und weiterer Verpackungsmüll sorgen für überquellende Mülleimer und auch umwelttechnisch ist der Müll eine Katastrophe. Aber damit soll jetzt Schluss sein – der Bundestag hat eine Mehrwegpflicht beschlossen. Zur Vermeidung von Verpackungsmüll müssen Restaurants, Imbisse und Cafés beim Straßenverkauf ab dem Jahr 2023 neben Einwegverpackungen auch eine alternative Mehrwegvariante anbieten. Wie das bei den Gastronomen in Frankfurt ankommt – im Video.

Das gilt ab 2023

Von der Mehrwegpflicht ausgenommen sind kleinere Gastronomiebetriebe, die maximal 80 Quadratmeter groß sind und nicht mehr als fünf Beschäftigte haben. Schon ab 2022 gilt eine erweiterte Pfandpflicht für Plastikflaschen und Getränkedosen. Ausnahmeregelungen für bestimmte Getränke - etwa Fruchtsäfte ohne Kohlensäure - fallen weg. Darüber hinaus wird für die Herstellung von PET-Flaschen ein verpflichtender Mindestanteil an recyceltem Kunststoff eingeführt.

Quelle: dpa

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