Ersatz für Latifi?

Formel 1: Supertalent Piastri winkt "Leih"-Cockpit

Formula One F1 - Spanish Grand Prix - Circuit de Barcelona-Catalunya, Barcelona, Spain - May 19, 2022 Alpine's Oscar Piastri ahead of the Spanish Grand Prix REUTERS/Nacho Doce
Spanish Grand Prix
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Der Australier Oscar Piastri steht vor dem Aufstieg in die Formel 1. Der 21-Jährige sorgt schon lange für Aufsehen und gilt als das größte Talent der letzten Jahre. Auf seinem Weg in die Königsklasse stellte er sogar zwei aktuelle Fahrer in den Schatten.

Mehr als ein dummes Gerücht

Der Sommer ist in der Formel 1 die Zeit, in der wegweisende Entscheidung getroffen werden. Und er ist die Zeit der "dummen Gerüchte", der "Silly Season", in der spekuliert wird, welcher Fahrer wo im nächsten Jahr landen könnte. Genau in dieser Phase befindet sich die Königsklasse. Weit mehr als ein "dummes Gerücht" sind die jüngsten Meldungen über einen möglichen Formel-1-Einstieg des Australiers Oscar Piastri.

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Ein Auserwählter unter Auserwählten

Williams driver Nicholas Latifi of Canada attends a news conference at the Baku circuit, in Baku, Azerbaijan, Friday, June 10, 2022. The Formula One Grand Prix will be held on Sunday. (AP Photo/Sergei Grits)
Seine Zeit in der Formel 1 läuft offenbar ab: Nicholas Latifi
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Der 21-Jährige steht kurz vor einer Beförderung und soll vom Alpine-Testfahrer spätestens mit Beginn der Saison 2023 zum Formel-1-Stammfahrer aufsteigen. Auf Leihbasis, so berichtet es die Fachpresse, könnte ihn der französische Rennstall zunächst bei Williams unterbringen, wo der Kanadier Nicholas Latifi schon jetzt nur noch als "Lame Duck" unterwegs ist.

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"Er ist zu gut, um nicht in der Formel 1 zu fahren", findet Ex-Fahrer Martin Brundle. Auch Alpine-Geschäftsführer Laurent Rossi hält den Youngster für gewappnet. Er geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt: "Ich würde behaupten, dass es im Moment Fahrer [in der Formel 1] gibt, die nicht so gut wie Oscar sind." Aus dem Alpine-CEO spricht die volle Überzeugung - und die Gewissheit, das größte Talent der letzten Jahre im eigenen Team zu haben, denn genau das scheint Piastri zu sein: ein Auserwählter unter Auserwählten. (tno/sport.de)