Miami steigt ein - Imola überrascht

Formel-1-Rekordkalender 2022 ist da: Australien knallhart degradiert

Auch 2022 wird wieder auf Imola-Asphalt geknattert
Auch 2022 wird wieder auf Imola-Asphalt geknattert
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15. Oktober 2021 - 19:06 Uhr

Von Imola über Miami zurück nach Europa

Der Rennkalender für die kommende Formel-1-Saison steht. Mit 23 Grands Prix werden so viele Rennen wie nie zuvor stattfinden. Zum Auftakt gibt es einen Wüsten-Double-Header – auf Kosten des traditionellen Start-Patrons Australien. Miami rückt neu ins Tableau – und Imola ist erstaunlicherweise wieder dabei.

F1 startet zum fünften Mal in Bahrain

Die Formel 1 will im kommenden Jahr eine Rekordsaison mit 23 Rennen austragen. Der Motorsport-Weltrat segnete einen entsprechenden Entwurf des Kalenders am Freitag in Paris ab. Die Saison 2022 soll demnach am 20. März in Bahrain beginnen und eine Woche später mit dem Großen Preis von Saudi-Arabien prompt den Double-Header in der Wüste perfekt machen. Der Australien-GP, traditioneller Auftakt-GP,, geht erst danach über die Bühne. Enden soll die Saison am 20. November traditionell in Abu Dhabi.

Nach 2005, 2009, 2010 (Jahr des Comebacks von Michael Schumacher bei Mercedes) und 2021 ist es also das fünfte Mal in der Geschichte der Formel 1, dass die Saison in Bahrain startet.

Deutschland bleibt wie erwartet außen vor - China fliegt raus

Neu im Programm: Miami. Das Rennen im Sonnenschein-Staat Florida soll am 8. Mai stattfinden. Zwei Wochen nach Imola, das erstaunlicherweise erneut auf der Gastgeberliste der Königsklasse Berücksichtigung findet. In der abgelaufenen Saison hatte die Traditionsstrecke "nur" als Corona-Platzhalter gedient. Dafür taucht China – im Gegensatz zum ersten Entwurf – überhaupt nicht mehr im Rennkalender auf.

Wie erwartet fehlt ein Grand Prix in Deutschland erneut bei der Welt-Tournee. Ursprünglich wollte die Formel 1 nach dem Corona-Notjahr 2020 schon in dieser Saison 23 Rennen austragen, die Pandemie zwang die Königsklasse des Motorsports aber erneut zum Umplanen. Dieses Jahr wurde mit 22 Grands Prix geplant. (mli/dpa)