Verstappen-Kritik prallt an ihm ab

Hamilton: "Ich würde nichts ändern"

Als siebenmaliger Weltmeister kann man auf Kritik souverän reagieren - und das tut Lewis Hamilton.
Als siebenmaliger Weltmeister kann man auf Kritik souverän reagieren - und das tut Lewis Hamilton.
© Getty Images, Bongarts, AJB / WTM

29. Juli 2021 - 16:57 Uhr

Anruf nach Silverstone-Crash

Die Kritik von Max Verstappen und Red Bull, sowohl am Crash als auch dem Jubel von Lewis Hamilton beim letzten Formel-1-Rennen in Silverstone, prallt am Weltmeister ab. "Ich würde nichts ändern", antwortete Hamilton vor dem Ungarn-GP auf die Frage, ob er das Manöver in Copse Corner rückblickend sein lassen sollen.

Hamilton bekam viel Zuspruch nach widerlichen Attacken

"Ich denke, alles, was zu sagen war, wurde beim vergangenen Rennen gesagt", begann Hamilton, ehe er doch auf die Vorwürfe einging, sein Jubel nach dem Heimsieg sei respektlos gewesen, weil Verstappen zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus durchgecheckt wurde.

"Keiner von uns will, dass ein anderer Fahrer verletzt wird", betonte der Brite. Es sei aber "eine Sache, es zu wissen und zu feiern und es nicht zu wissen und zu feiern." Er habe zu dem Zeitpunkt nicht gewusst, dass Verstappen im Krankenhaus sei. Aber es sei auch sein Heimrennen gewesen und ein "monumentaler Moment" für das Mercedes-Team.

Nach dem Rennen habe er Verstappen angerufen, um zu sehen, ob es diesem gut gehe, verriet Hamilton. "Ich wollte ihn wissen lassen, dass der Respekt noch da ist. Das beruht vielleicht nicht auf Gegenseitigkeit, aber das ist okay."

Die heftige Kritik an ihm sowie rassistische Attacken in den Sozialen Medien seien für ihn nichts Neues, sagte Hamilton. Er habe aber viel Zuspruch bekommen, auch aus der Formel 1. "Ich habe zum ersten Mal das Gefühl gehabt, dass ich nicht allein bin in diesem Sport", sagte Hamilton. (dpa/sid/mar)

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