Änderungen am Infektionsschutzgesetz

Bundestag beschließt: Kinder müssen keine FFP2-Maske mehr tragen

Trotz der Corona-Pandemie müssen Kinder von 6 bis 16 Jahren in Deutschland künftig in vielen Fällen keine FFP2-Masken mehr tragen. Eine OP-Maske reicht aus.
Trotz der Corona-Pandemie müssen Kinder von 6 bis 16 Jahren in Deutschland künftig in vielen Fällen keine FFP2-Masken mehr tragen. Eine OP-Maske reicht aus.
© imago images/Westend61, Ezequiel Gimà nez via www.imago-images.de, www.imago-images.de

25. Mai 2021 - 8:46 Uhr

Bundestag streicht Verpflichtung aus Infektionsschutzgesetz

Keine FFP2-Maske mehr für Kinder: Trotz der Corona-Pandemie müssen Kinder von 6 bis 16 Jahren in Deutschland künftig in vielen Fällen keine FFP2-Masken mehr tragen. Der Bundestag strich am Donnerstagabend eine entsprechende Verpflichtung aus dem Infektionsschutzgesetz.

Wenn der Bundesrat ebenfalls zustimmt, ist in Bussen und Bahnen, bei Friseurbesuchen oder medizinischen Terminen für Kinder künftig eine einfache OP-Maske ausreichend. Kinder unter sechs Jahren sind ohnehin generell von der Maskenpflicht ausgenommen.

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Spahn: "Masken müssen sitzen, damit sie schützen"

"Masken müssen sitzen, damit sie schützen. Da es für Kinder und Jugendliche kaum passende FFP2-Masken gibt, streichen wir für sie im Bundesgesetz die entsprechende Pflicht. Die nun verpflichtenden OP-Masken gibt es in passender Größe. Und auch sie verhindern Infektionen", hatte Gesundheitsminister Jens Spahn vor ein paar Tagen in einem "Bild"-Interview gesagt.

Bundestag beschließt strengere Strafen für Impfpass-Fälscher

Außerdem hat der Bundestag noch diese Entscheidungen rund um Corona getroffen:

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  • Strengere Strafen für das Fälschen von Impfpässen: Wer gefälschte Impfdokumente oder Testergebnisse nutzt, muss mit bis zu einem Jahr Gefängnis rechnen. Für das Eintragen falscher Angaben drohen sogar zwei Jahre Haft.
  • Darüber hinaus können Corona-Impfungen künftig nicht mehr nur von Ärzten, sondern auch von Apothekern nachträglich in einen digitalen Impfpass eingetragen werden.
  • Hochschulen sind - im Gegensatz zu Schulen - dank der Gesetzesnovelle von der Verpflichtung zum Wechselunterricht ausgenommen.