Fetofetales Transfusionssyndrom

Diese Zwillinge feiern ihren 1. Geburtstag - gegen alle Erwartungen

14. Mai 2019 - 12:27 Uhr

Ärzte gaben ihnen nur zehn Prozent Überlebenschancen

Roma und Reeve Armstrong aus dem englischen Ilkeston sind auf dem ersten Blick putzmuntere und gesunde Zwillinge, die ihren ersten Geburtstag mit vielen Geschenken feiern. Doch es ist tatsächlich ein Wunder, dass die beiden Jungs überhaupt leben. Die Ärzte stellten in der 16. Schwangerschaftswoche das Zwillings-Transfusionssyndrom fest - Lebensgefahr für die ungeborenen Zwillingjungs. Nur eine äußerst riskante Operation im Mutterleib kann die Babys retten. Doch die Überlebenschance liegt gerade einmal bei zehn Prozent.

Im Video erzählt uns ihre Mutter Sherrie Foulger wie sie erfahren hat, dass ihre Kinder womöglich niemals das Licht der Welt erblicken und wie die OP verlaufen ist.

Was ist das Fetofetale Transfusionssyndrom?

Das seltene, aber schwerwiegende fetofetale Zwillings-Transfusionssyndrom (kurz FFTS) betrifft lediglich eineiige Zwillinge, die sich eine einzige Plazenta teilen. Sehr häufig bilden sich dann in der Plazenta Verbindungen zwischen Blutgefäßen der beiden Babys. Das ist gefährlich, weil dadurch das eine Kind zu wenig und das andere Kind zu viel Blut zugeleitet bekommt und so die Organe der Kinder unterschiedlich wachsen. Ihre Überlebenschancen liegen bei nur zehn Prozent.
FFTS tritt ungefähr bei einer von 1.500 Schwangerschaften auf.

Im Video: Auch diese Zwillinge hatten das Fetofetales Transfusionssyndrom

Auch die Zwillinge Isla und Jemima Rean sind echte Wunderbabys! Die emotionale Geschichte von Familie Rean und wie es den Zwillingen heute geht, sehen Sie im Video.