RTL News>Formel 1>

F1-Tests in Barcelona: Micks Haas moppert - Max Fleißmeister - Norris Schnellster

Formel 1: Testauftakt in Barcelona

Micks Haas moppert - Max Fleißmeister - Norris Schnellster

Weltmeister Max Verstappen hat am ersten Tag der Testfahrten vor der neuen Formel-1-Saison ein enormes Pensum abgespult. Der Red-Bull-Pilot drehte in Barcelona insgesamt 147 Runden und war damit mit Abstand der fleißigste Fahrer im Feld. Seine Rundenzeit von 1:22,246 Minuten genügte allerdings nur zum neunten Platz. Schnellster Fahrer war der Brite Lando Norris im McLaren in 1:19,568 Minuten. Gar nicht rund lief es für Mick Schumacher. Mercedes-Star Lewis Hamilton begutachtete erst mal nur den neuen RB18 von Verstappen, dessen neues Design sich deutlich vom Rest abhebt. Ganz klar die Handschrift von Aerodynamik-Guru Adrian Newey, analysiert unser F1-Experte Felix Görner oben im Video.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattformtwitter, der den Artikel ergänzt. Sie können sich den Inhalt einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden. Weitere Einstellungenkönnen Sie imPrivacy Centervornehmen.

Schumacher und Vettel nur Teilzeit-Tester

Hamilton übernahm den Wagen am Nachmittag von seinem neuen Teamkollegen George Russell. Er landete im Tableau auf Position fünf direkt hinter seinem jungen Landsmann.

Für Schumacher war der Test-Auftakt eine herbe Enttäuschung. Ein beschädigter Unterboden am Haas zwang ihn lange zum Zuschauen in der Garage. Der 22-Jährige drehte am Nachmittag nur 23 Runden und fuhr die zwölftschnellste Zeit. Ein Kühlleck hatte zuvor schon Schumachers russischen Stallrivalen Nikita Masepin lange gebremst.

Sebastian Vettel steuerte den Aston Martin ebenfalls nur in Teilzeit über den Asphalt. Der viermalige Weltmeister legte die sechstschnellste Zeit hin.

Mick Schumacher
Hoher Garagenanteil für Mick Schumacher beim Test-Auftakt in Barcelona
R4997 Hasan Bratic, picture alliance

Wer testete was - das ist hier die Frage

Die Zeiten bei den bis Freitag angesetzten ersten Testfahrten haben noch wenig Aussagekraft. Die Teams probierten mit den komplett neuen Autos zunächst viel aus, zahlreiche Messsensoren waren an den Boliden angebracht. Zudem ist unklar, wer mit wie viel Benzin unterwegs war, wer welches Test-Programm absolvierte.

Die Formel 1 geht in diesem Jahr mit komplett neuen Autos an den Start, die Aerodynamik-Richtlinien haben sich gravierend verändert - dadurch soll auf der Strecke mehr Spannung entstehen, mehr echte Rad-an-Rad-Duelle sollen möglich sein. Die große Hoffnung: Die Vormachtstellung von Red Bull mit Verstappen und Mercedes mit Hamilton wird beendet, auch kleinere Teams haben Chancen auf Siege. Zumal die Mittel der Rennställe angeglichen wurden, 2022 ist bereits das zweite Jahr unter der neuen Budgetobergrenze.

Nach den Testfahrten in Barcelona üben Verstappen und Co. auch noch einmal in Bahrain (10. bis 12. März), ehe dort auf der Wüstenstrecke am Persischen Golf die Saison startet (20. März). (sid/dpa/fgö/mar/mli)