RTL-Redakteurin wohnt nahe des Chemparks

Explosion in Leverkusen: „Enormer Knall – jetzt fast gespenstisch hier“

RTL-Redakteurin Johanna Grewer wohnt in der Nähe des Chemparks in Leverkusen, in dem sich am Dienstagvormittag eine Explosion ereignete. (Fotomontage)
RTL-Redakteurin Johanna Grewer wohnt in der Nähe des Chemparks in Leverkusen, in dem sich am Dienstagvormittag eine Explosion ereignete. (Fotomontage)
© RTL

27. Juli 2021 - 12:31 Uhr

Nach Explosion in Chempark: Warnung an Bevölkerung

Am Dienstagvormittag hat eine Explosion die Stadt Leverkusen (NRW) erschüttert. Eine Müllverbrennungsanlage des Chemparks ist betroffen. Riesige Rauchschwaden zogen über dem Explosionsort auf. Polizei und Feuerwehr von Leverkusen und Köln sind im gemeinsamen Einsatz, während das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Anwohner warnt, Fenster und Türen dringend geschlossen zu halten. RTL-Redakteurin Johanna Grewer wohnt in Leverkusen. Auf dem Marktplatz in der Innenstadt hat sie die enorme Explosion miterlebt.

Noch immer ziehen Rauchschwaden über Wohngebiete in Leverkusen.
Rauchschwaden ziehen über Wohngebiete in Leverkusen.
© RTL, Johanna Grewer

Erfahrungsbericht aus Leverkusen: "Sowas habe ich hier noch nie gehört"

"Ich hatte heute Morgen um 9:40 Uhr einen Termin beim Coronatestzentrum auf dem Marktplatz", berichtet die RTL-Redakteurin. "Als ich gerade den Container betreten wollte gab es plötzlich einen enormen Knall.". Alle Menschen um sie herum seien vor Schreck zusammengezuckt und hätten sich erschrocken umgeschaut: "Sowas habe ich hier mitten in der Innenstadt von Leverkusen noch nie gehört. Die Druckwelle der Explosion war so stark, dass auch bei Freunden ein paar Stadtteile weiter noch die Fenster geklirrt haben", sagt Johanna Grewer.

Im Video: Bilder vom Explosionsort in Leverkusen-Bürrig

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"Die ganze Zeit kreisen Hubschrauber und man hört die ganze Zeit Sirenen“

Auf dem Weg nach Hause sieht sie bereits die riesige dunkle Rauchwolke hinter den Häusern aufsteigen. Denn der Chempark befindet sich in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnsiedlung. "Dahinter kommt nur noch die Autobahn und dann direkt die Müllverbrennungsanlage", beschreibt sie.

"Jetzt ist es fast ein bisschen gespenstisch hier in der Siedlung. Die ganze Zeit kreisen Hubschrauber und man hört die ganze Zeit Sirenen." Auf den Straßen sei kein Mensch mehr unterwegs. "Alle haben Fenster und Türen geschlossen und warten ab." (dhe, jgr)

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