Warme Jacken statt Rosen

Ex-Bachelor Paul Janke verteilt Winterkleidung an Mallorcas Kids

05. November 2020 - 13:25 Uhr

Paul Janke hilft den Kindern der Sonneninsel über den Winter

Die Situation ist ernst. Auch in Paul Jankes (39) Wahlheimat Mallorca bringt die Corona-Pandemie viele Menschen an den Rand der Existenzgrenze. Es fehlen die Einnahmen aus dem Sommergeschäft, die auch den Winter mittragen müssen. Da wird selbst die warme Jacke für die Kinder zur finanziellen Herausforderung. Der Ex-Bachelor will helfen und unterstützt die Aktion "Winterkleidung für Mallorcas Kids" von Fußballschulen-Betreiber Michael Busse. Deshalb nutzt Janke jetzt seine neu antrainierten Muskeln und verteilt gemeinsam mit anderen Freiwilligen wie "Goodbye Deutschland"-Auswanderer Steff Jerkel oder Ex-Fußballprofi Ivan Klasnic kistenweise Kleiderspenden, die Mallorcas Kinder warm durch den Winter bringen sollen. Und das kommt an, wie unser Video eindrucksvoll zeigt.

Unkompliziert und effektiv – so geht Corona-Hilfe

Schnelle Hilfe da, wo sie gerade dringend benötigt wird. Das ist in diesen Zeiten mehr denn je gefragt. Wie überall trifft die Pandemie auch auf Mallorca vor allem die Gastronomen besonders hart. Saison-Ausfall, Arbeitslosigkeit, Armut. Unterstützung vom Staat? Fehlanzeige. Als Fußballcamp-Betreiber Michael Busse sieht, wie Menschen für Essen und Kleidung anstehen, ist für ihn klar: Das darf nicht sein. Er ruft die Aktion "Winterkleidung für Mallorcas Kids" ins Leben und über die sozialen Netzwerke zu Spenden auf. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Eine ganze Busladung voller warmer Kleidung, die er nun mit Freiwilligen wie Paul Janke an die Menschen in Santanyi verteilen kann.

Paul Janke: „Anderen eine Freude machen, bringt mir mehr Spaß, als mir was Gutes zu tun“

Seiner Insel auf diese Art und Weise etwas Unterstützung in dieser schwierigen Zeit geben zu können, das scheint den Ex-Bachelor wirklich zu freuen. Er weiß schließlich, wie hart die Situation für viele hier ist: "Ich habe seit 8 Monaten kein einziges Event mehr gemacht, wovon ich eigentlich lebe. Aber trotzdem, glaube ich, gibt es andere Menschen, die es noch viel, viel schlimmer getroffen hat." Für ihn steht daher fest: "Anderen eine Freude machen, bringt mir mehr Spaß, als mir was Gutes zu tun"