Nach Pyro-Eklat in Malmö

UEFA ermittelt gegen Union - Fanausschluss droht!

Pyro-Eklat in Malmö - Spiel unterbrochen Union-Fans benehmen sich daneben
01:21 min
Union-Fans benehmen sich daneben
Pyro-Eklat in Malmö - Spiel unterbrochen

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Die Ausschreitungen der eigenen Fans überschatteten den ersten Sieg von Union Berlin in der Europa League. Nach dem 1:0-Sieg bei Malmö ermittelt nun die UEFA. Es droht ein Nachspiel – mit möglicherweise schweren Folgen.

Spiel kurz vor dem Abbruch

Die UEFA greift durch! Nach den Fan-Ausschreitungen in Malmö hat der Verband nun offiziell Ermittlungen gegen den 1. FC Union eingeleitet. Wie der Berliner Fußball-Bundesligist am Samstag erläuterte, warte man noch auf das offizielle Schreiben. In der UEFA-Mitteilung von Freitagabend hatte es geheißen, dass gegen die Eisernen wegen des Abbrennens von Feuerwerk, dem Werfen von Gegenständen und Zerstörungsakten durch ihre Fans ermittelt werde. Das Europa-League-Spiel hatte am Donnerstagabend noch vor dem späteren 1:0-Siegtreffer der Berliner wegen der Ausschreitungen von Fans beider Vereinen vor dem Abbruch gestanden.

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„Wir sind da ja noch Frischlinge, wir sind nicht vorbestraft. Aber es sollte uns alle wachrütteln“, hatte Union-Präsident Dirk Zingler in Erwartung einer UEFA-Sanktion gesagt. Möglich sind eine Geldstrafe, aber auch Fan-Ausschlüsse für kommende Partien. In der Regel werden diese bei ersten Vergehen zur Bewährung ausgesetzt.

RTL zeigt das Rückspiel live

Für gewöhnlich nehmen die UEFA-Untersuchungen mindestens ein bis zwei Wochen bis zu einem Urteil in Anspruch. Bereits am kommenden Donnerstag (21 Uhr/RTL) kommt es zum Rückspiel in der Europa League von Union gegen Malmö im Stadion an der Alten Försterei.

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Was war in Malmö los?

Schlimme Szenen wie beim Hinspiel gibt es dann hoffentlich nicht. Mehrere Feuerwerkskörper aus dem Berliner Block hatten bei den Fan-Krawallen nach 57 Minuten eine fast halbstündige Unterbrechung verursacht. Direkt vor dem Gästebereich detonierte ein Böller, ein Spielabbruch stand kurz bevor. „Es ist nicht zu akzeptieren. Nichts und niemand hat etwas auf dem Rasen oder in anderen Blöcken zu suchen“, polterte Zingler bei RTL+. Er wolle die Schuldigen ausfindig machen. (jlu/SID/dpa)